Aktuelle Ausrüstungen

Neues aus den Landkreiswehren... Fahrzeuge, Gerätehauser und Spezialausrüstung

HLF 20 (Hilfeleistungslöschfahrzeug)

Florian Schernfeld 40/01

Technische Daten:

  • Fahrgestell: Mercedes Benz
  • Modell: Atego1629
  • Motorleistung: 210 kW 
  • Hubbraum: 6.374 cm³
  • Baujahr: 2017
  • Indienststellung: 2017

Aufbau: Lentner

Ausstattung:

  • Feuerlöschkreiselpumpe FPN10/3000  (3000 l/min bei 10 bar)
  • Schaumzumischsystem: Mit der Druckzumischanlage ArchimeDOS DZA24 kann dem Löschwasser stufenlos von 0,1-10% Schaummittel zugemischt werden.
  • Wassertank: 2.100 l
  • Schaummitteltank: 200l
  • Lichtmast mit 8 LED-Scheinwerfern
  • Verkehrswarneinrichtung am Heck
  • Umfeldbelechtung in LED-Auführung an Aufbauseiten & Heck

Mannschaftsraum:

  • 2x Handsprechfunkgerät mit Ladeerhaltung
  • 4x Explosionsgeschützte Einsatzleuchte
  • 1x Notfallrucksack
  • 1x Wärmebildkamera
  • 1x Scheibenzertrümmerer Lifehammer
  •  1x Atemschutzüberwachung
  • 4x Fluchthaube
  • 4x Atemschutzmaske

Geräteraum G1:

  • 1x Saugschlauch Ölbeständig
  • 1x Stativ
  • 1x Scheinwerfercontainer mit 2x Flutlichtstrahler
  • 1x Handmembranpumpe Edelstahl
  • 1x Mini-Chiemseepumpe
  • 1x Stromerzeuger 13 kVA
  • 1x Elektrowerkzeugkasten
  • 1x Leitungsroller Druckluft
  • 1x Leitungsroller 400/230V
  • 2x Leitungsroller 230V
  • 1x Feuerwehrwerkzeugkasten
  • 1x Spineboard Alukiste: •
  • 1x Verlängerungskabel 10m 230V •
  • 1x Mehrzweckzug MZ16
  • 1x Faltbehälter 3000l

Geräteraum G2:

 

  • 1x Rettungszylinder V2
  • 1x Rettungszylinder V4
  • 2x Verlängerung Rettungszylinder
  • 1x Pedalschneider Q1
  • 1x Säbelsäge
  • 1x Motortrennschleife
  • 1x Airbagsicherung
  • 1x Verkehrsunfallkasten
  • 1x Motorsäge MS 362 1
  • 1x Abbruchhammer TE 70-ATC/AVR
  • 1x Fahrzeugstabilisierung QuickStrut
  • 1x Akku Winkelschleifer GWS 18-125
  • 1x Akku Bohrschrauber GSR 18 Bohrhammer GBH 2-28
  • 2x Hydraulische Winde 10t
  • 1x Hebekissensatz

Geräteraum G3

  • 1x Sprungpolster SP16
  • 4x Druckluftflasche
  • 1x Sicherheitstrupptasche
  • 1x Spalthammer
  • 2x Feuerwehraxt fire bird
  • 1x Brechwerkzeug ART Attack 30
  • 1x Brechwerkzeug TNT Tool

Geräteraum G4:

  • 4x Chemikalienanzug leicht
  • 2x Wathose
  • 1x Hochleistungslüfter Fanergy 16 mit integriertem Wassernebelsatz
  • 1x Druckluftschaumgerät MicroCAFS
  • 1x Pulverlöscher 12kg •
  • 1x Kohlendioxidlöscher 5kg
  • 1x  Winkelschleifer Bosch GWS 24

Geräteraum G5:

  • 1x Piercingdüse
  • 5x Druckschlauch B
  • 1x Rauchverschluss
  • 3x Hohlstrahlrohr C
  • 1x Schnellangrifftasche PAX:

Geräteraum G6:

  • 1x Schnellangriffshaspel 30m elektrisch Ablage
  • 1x Hygieneboard
  • 2x Hohlstrahlrohr B
  • 2x Stützkrümmer B
  • 1x Kombinationsschaumrohr S4/M4
  • 1x Hydroschild C
  • 2x Schlauchhaspel Resqtec

Fahrzeugdach:

  • 1x Schiebleiter
  • 1x Teleskop Einreißhaken
  • 3x Stiel Feuerpatsche
  • 1x Steckleiter mit Einsteckteil
  • 3x Schlauchbrücke
  • 4x Saugschlauch A
  • 4x Spitze Feuerpatsche

Sonstiges:

Das neue HLF20 (Hilfeleistungslöschfahrzeug) ersetzt ein LF16 Baujahr 1981. Auf Grund der defekten Entlüftungseinrichtung der Pumpe war eine Ersatzbeschaffung dringend nötig. Es war im Saugbetrieb nur noch ein Unterdruck von 0,5 bar möglich und Ersatzteile waren keine mehr zu bekommen.

Auf Grund der Schutzobjekte wie Schule, Kindergärten, Gasthäuser mit Fremdenzimmer, Walderlebniszentrum, Gewerbebetriebe (vor allem der Steinindustrie) und der Tatsache, dass ein Bundesstraße quer durch das Gemeindegebiet verläuft, kam für uns nur ein HLF20 in Frage so Kommandant Michael Margraf. Nur in einem Fahrzeug dieser Größe war die benötigte Ausrüstung vernünftig unterzubringen.

 

Ein Großteil der Beladung wird vom alten Fahrzeug übernommen, darum sind wir im  Moment auch nur für Löscheinsätze einsatzfähig, da die Ausrüstung für die technische Hilfeleistung schon auf dem neuen Fahrzeug  verlastet ist. Aus diesem Grund hoffen wir, dass wir das HLF20 noch in diesem Jahr in Dienst stellen können. Dafür sind in den nächsten Wochen eine Vielzahl an Übungen nötig.

 


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TS PFPN 10-1000 (Tragkraftspritze)

Florian Irfersdorf

  • Hersteller: Ziegler
  • Leistung: 1.900 Liter/Minute (bei 10 bar)
  • Baujahr: 2017
  • Indienststellung: 2017

 

Der Brandschutz im Ortsteil Irfersdorf  ist auch weiterhin gesichert. Seit dem 12.11.2017 verfügen die Frauen und Männer der Feuerwehr über eine neue Tragkraftspritze vom Typ Ziegler Ultra Power 4. Mit einer Leistung von über 1.900 Liter pro Minute bei einem Druck von zehn Bar ist sie eine der leistungsfähigen Tragkraftspritzen ihr Art. Die alte Pumpe ist nach 55 Jahren in den Ruhestand geschickt worden


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HLF 20 (Hilfeleistungslöschfahrzeug)

Florian Dollenstein 40/1

  • Fahrgestell: Mercedes Atego 1629
  • Aufbau:Rosenbauer
  • Baujahr: 2017
  • Indienststellung: 2018

Die Freiwillige Feuerwehr Dollnstein konnte am 5. Oktober ein neues Einsatzfahrzeug bei der Herstellerfirma in Empfang nehmen. Das neue HLF 20 ersetzt ein 35 Jahre altes Tanklöschfahrzeug. Die gesamte Mannschaft freut sich auf das neue HLF 20 und ist mit Ehrgeiz bei der Ausbildung, um am 01.01.2018 das HLF 20 in Dienst stellen zu können.

Mit staunenden Augen nahmen Kameraden das neue HLF 20 in Empfang. Viele hatten zwar schon Bilder des Rohbaus und auch des fast fertigen Fahrzeugs gesehen, aber live und mit der jüngst noch angebrachten markanten Beklebung war es dann noch beindruckender.

Das HLF ist auf einem Mercedes Atego 1629 Fahrgestell mit Allison Automatikgetriebe aufgebaut. Auf dem Dach ist eine 4teilige Steckleiter und die Schiebleiter verlastet, die beide über eine Entnahmevorrichtung entnommen werden können. Die 8 LED Strahler des Lichtmastes werden über das 24V Bordnetz betrieben und pneumatisch ausgefahren. Die Umfeldbeleuchtung ist komplett in LED gehalten.
Die Feuerlöschkreiselpumpe im Heckbereich hat einen Nennförderleistung von 3500 Litern/Minute.
Der Wassertank fasst 2000 Liter Löschwasser und ein eingebauter Schaumtank 120 Liter Schaummittel. Die Zumischung des Schaummittels erfolgt über eine Digimatic 42 und kann direkt wechselseitig in alle vier B-Abgänge eingespritzt werden.

Im Mannschaftsraum sind vier PA Geräte verlastet, was ein Ausrüsten von zwei Trupps bereits auf der Anfahrt zum Einsatzort ermöglicht. Im Mannschaftsraum ist ein First-Responder Rucksack mit untergebracht. Die Geräteräume sind voll LED beleuchtet und durch klappbare Trittstufen leicht zu erreichen.

Das Hauptaufgabenfeld des HLF ist die technische Hilfeleistung. Hierfür führt das Fahrzeug zahlreiche Ausrüstungengegenstände für die einfache und erweiterte technische Hilfeleistung mit.

Hier besonders zu nennen sind:

 

  • Hydraulischer Rettungssatz mit Schere und Spreizer
  • Pedalschneider
  • Multifunktionsabstützsystem 
  • hydraulische Rettungszylinder
  • Hebekissen
  • Motortrennschleifer
  • Säbelsägen
  • Motorkettensäge
  • Schmutzwasserpumpe Chiemsee
  • Lkw Rettungsplattform
  • Stromerzeuger 14 kVA der mit CAN-BUS mit dem Fahrzeug verbunden ist.

 

Wer das Fahrzeug live erkunden und besichtigen möchte, kann dies bei der Fahrzeugsegnung, deren Termin im Frühjahr 2018 noch gesondert bekannt gegeben wird, gerne tun.

 Bilder: FF Dollnstein Text: FBL Bauer


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TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug)

Florian Bettbrunn 44/1

Ein neues Feuerwehrfahrzeug, genauer gesagt ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF), nennt die Freiwillige Feuerwehr Bettbrunn nun offiziell ihr Eigen. Es ersetzt ein altes TSF das nach 30 Jahren außer Dienst gestellt wurde. Den kirchlichen Segen erhält das Fahrzeug „Bettbrunn 44/1“, so der Funkrufname am 27.08.2017 im Rahmen einer kleinen Veranstaltung vor dem Feuerwehrhaus.

Das Allradfahrzeug Mercedes Sprinter mit einer Motorleistung von 120 kW und dem Aufbau von der Firma Furtner und Ammer kann eine 1/6 Staffelbesatzung aufnehmen. Die Hauptaufgabe des TSF liegt bei einem Brandeinsatz im Aufbau einer Löschwasserversorgung, bei Einsätzen der Technischen Hilfeleistung in der Absicherung der Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr. An Bord befinden sich 1 Tragkraftspritze Ultra Power 8/8, 2 Atemschutzgeräte, 1 Stromerzeuger, 1 Beleuchtungssatz Led, 1 Krankentrage, 1 Wassersauger, 1Tauchpumpe TP 4, 1 Motorsäge, und 1 Verkehrssicherungssatz.

Als Besonderheit mit an Bord befindet sich ein sogenannter Hi-Cafs Löscher. Das Gerät ist aber weniger kompliziert als sein Name. Hi-Cafs bedeutet High Compressed Air Foam System, auf Deutsch Druckluftschaum System. Der Löscher erzeugt einen Druckluftschaum, der sehr dicht ist und sehr große Haftbarkeit hat, sodass er auch an nahezu senkrechten Flächen haften bleibt. Somit eignet er sich ideal zum schnellen und effektiven Löschen von z.B. Pkw Bränden, Mülltonnenbränden und sonstigen Kleinbränden im Freien.


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GW- L2 (Gerätewagen Logistik)

Florian Eichstätt 56/1
  • Fahrgestell: Mercedes-Benz Atego 1629
  • Aufbau: Hensel Fahrzeugbau
  • Baujahr: 2017
  • Indienststellung: 2017

 

Der Umbau des Fuhrparks der Feuerwehr Eichstätt geht mit dem neuen Gerätewagen Logistik (GW L2) in die vorerst letzte Runde. Wie bei den zuvor beschafften Löschgruppenfahrzeug (LF 20) und einem Rüstwagen entschieden sich die Verantwortlichen auch hier wieder für ein „Mercedes Benz Fahrgestell“. Der Aufbau wurde bei der Firma Hensel Fahrzeugbau in Auftrag gegeben.

Der GW L2 ist ein Logistikfahrzeug, das zum Transport von Material in größerem Umfang dient. Auf der Ladefläche können Feuerwehr-Rollcontainer, Europaletten und anderes Material transportiert werden.

Als Beladung hat das Fahrzeug das Modul „Wasser – mit 2 Tragkraftspritzen und 2000 Metern B-Schläuchen“ an Bord. Zusätzlich werden Geräte die bisher auf Anhängern waren nun in Rollcontainern verlastet und beim entsprechenden Stichwort aufgeladen.

Die Kameradinnen und Kameraden sind bereits gespannt, denn ein Fahrzeug dieser Art hat es zuvor noch nicht am Standort Eichstätt gegeben. Es wird ein wahrer Allrounder und soll mit seinen ständig verlasteten und flexibel zuladbaren Rollwagen zukünftig sowohl Brandeinsätze als auch Technische Hilfeleistungen unterstützen oder gar dominieren (z.B. Ölspuren, Ölwehr mittels Ölsperre oder Gefahrguteinsätze). Die Art und Anzahl gliedert sich wie folgt:

  • 1x Rollwagen Wassersaugen/Unwetter
  • 4x Rollwagen Schlauch (B-Schläuche)
  • 1x Rollwagen Tragkraftspritze/Saugstelle 1200
  • 2x Rollwagen Atemschutzgeräte/Flaschen (6+12)
  • 1x Rollwagen Beleuchtung/Stromerzeuger/Technik
  • 1x Rollwagen Ölbekämpfung
  • 4x Rollwagen Ölsperre
  • 1x Rollwagen Ölsperren-Zubehör
  • 2x Rollwagen Chemieschutzanzüge
  • 1x Rollwagen Dekonplatz
  • 3x Rollwagen Gitterboxen

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TS PFPN 10-1000 (Tragkraftspritze)

Florian Amtmannsdorf
  • Hersteller: Ziegler
  • Leistung: 1.900 Liter/Minute (bei 10 bar)
  • Baujahr: 2017
  • Indienststellung: 2017

 

Wie lange kann eine Pumpe Dienst leisten? Auf diese Frage können die Aktiven der Feuerwehr Amtmannsdorf eine Antwort geben, die für Erstaunen sorgt: 57 Jahre. Denn genau so alt war die bisherige Tragkraftspritze der Wehr. Damit verfügten die „Floriansjünger“ über das älteste Gerät in der gesamten Großgemeinde Beilngries.

„In Anbetracht des hohen Alters wurde der Antrag auf eine Ersatzbeschaffung sehr schnell verwirklicht“, erzählt Amtmannsdorfs Kommandant Bernhard Pfister. Damit sei man auch einer Forderung von Kreisbrandinspektor Wolfgang Forster nachgekommen. Hatte dieser doch bei vergangenen Inspektionen immer wieder angeregt, die alten Pumpen nach und nach auszutauschen, um einem Ausfall dieser Geräte vorzubeugen.

Beim neuen „Herzstück“ der Freiwilligen Feuerwehr Amtmannsdorf handelt es sich um eine sogenannte PFPN 10-000 vom Typ „Ultra Power 4“ der Firma Ziegler. Im Brandfall können mit diesem Löschgerät rund 1.900 Liter Wasser pro Minute bei 10 bar Ausgangsdruck gefördert werden.


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TS PFPN 10-1000 (Tragkraftspritze)

Florian Wolkertshofen
  • Hersteller: Rosenbauer
  • Leistung: 1.600 Liter/Minute (bei 10 bar)
  • Baujahr: 2017
  • Indienststellung: 2017

 

Gerade bei kleineren Feuerwehren bilden die sogenannten Tragkraftspritzen (TS) das Herzstück des Ausrüstungsbestandes. Fällt ein derartiges Gerät aus, kann der Brandschutz im Ort nicht mehr richtig aufrechterhalten werden. Ein Lied hiervon konnte die Wolkertshofener Wehr singen, als deren TS nach einem Motorschaden außer Dienst gestellt werden musste. „Nach Rücksprache mit einem Fachkundigen war klar, dass die Pumpe irreparabel war“, erinnert sich Kommandant Christian Gruber zurück. Zu keiner Zeit war jedoch die Einsatzbereitschaft der Wolkertshofener Mannschaft gefährdet: „Glücklicherweise stellte uns die Stützpunktwehr aus Nassenfels deren Pumpe zur Verfügung“, so der Kommandant.

Dabei handelte es sich jedoch nur um eine „Übergangslösung“. Nachdem der Nassenfelser Marktrat dem Kauf eines Neugeräts zugestimmt hatte, konnte die Beschaffung zügig realisiert werden: Bereits Ende Juni 2017 erhielt die neue Tragkraftspritze den kirchlichen Segen. Beim neuen „Herzstück“ der Feuerwehr Wolkertshofen handelt es sich um eine TS 8/8 vom Typ „Rosenbauer Fox“. Bei einem Ausgangsdruck von 10 bar ist diese TS in der Lage 1.600 Liter Löschwasser in der Minute zu fördern.


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TSF-L (Tragkraftspritzenfahrzeug-Logistik)

Florian Hagenhill 44/1

 

Sprichwörtlich „zwei Fliegen mit einer Klappe“ konnte die Freiwillige Feuerwehr Hagenhill mit der Indienststellung ihres neuen Fahrzeuges schlagen. Bei der Neuerwerbung handelt es sich nämlich um ein sogenanntes „Tragkraftspritzenfahrzeug-Logistik“ (TSF-L), welches nicht nur mit der standardmäßigen Beladung für eine Löschgruppe ausgestattet ist, sondern individuell eingesetzt werden kann. Möglich macht dies eine integrierte Ladefläche, auf der bis zur vier Rollcontainer Platz finden.

 „Bei einem Brandeinsatz können wir beispielsweise zwei Module mit jeweils 500 Metern B-Schlauchmaterial zuladen“, erklärt Kommandant Erich Schmidt und fügt an: „Dank einer Ladebordwand ist es uns möglich, die Schläuche sogar während der Fahrt zu verlegen.“ Neben diesen Schlauchwägen stehen zudem eine fahrbare Gitterbox sowie ein „Rollcontainer Licht“ mit einem 9-kVA-Stromerzeuger zur Verfügung.

Als „Herzstück“ des Neuwagens kann die Tragkraftspritze TS 8/8 bezeichnet werden. Diese wird – ebenso wie Armaturen, weitere Schläuche und eine Motorkettensäge permanent in den Geräteräumen mitgeführt. Zur Ausleuchtung von Einsatzstellen wurde ein ausfahrbarer Lichtmast zwischen der Mannschaftskabine mit ihren sechs Sitzplätzen und dem Kofferaufbau installiert.

Mit der Indienststellung des Tragkraftspritzenfahrzeug-Logistik wurde ein kleiner „Umbruch“ im Feuerlöschwesen der Marktgemeinde Altmannstein eingeläutet. So konnte das bisherige TSF der Feuerwehr Hagenhill nach Tettenwang verlegt werden. Da die dortige Wehr nur über einen Tragkraftspritzenanhänger verfügte, wurde auch deren Schlagkraft erheblich verbessert. In den folgenden Monaten bzw. Jahren werden auch die restlichen Gemeindefeuerwehren – insgesamt 17 an der Zahl – nach dem kürzlich fertiggestellten Bedarfsplan ausgerichtet.

„Der Anfang ist somit gemacht“, sagt Kommandant Erich Schmidt, der aber klarstellt, dass man sich auf dem guten Stand nicht ausruhen darf: „Neue Technik erfordert besonders viel Einsatzbereitschaft und Übungseifer“. Zwei Punkte, die von der jungen aktiven Mannschaft zweifellos erfüllt werden: Derzeit finden wöchentlich zwei Einweisungen statt, bei denen ein großes Interesse spürbar ist. Doch nicht nur „intern“ sorgt „Florian Hagenhill 44/1“ – so der Funkrufname – für Begeisterung! So haben bereits zahlreiche Feuerwehren aus ganz Bayern um eine „Audienz“ zur Besichtigung in Hagenhill gebeten. Kein Wunder: Ist es doch das Erste seiner Art im Landkreis Eichstätt und eines der wenigen, bereits ausgelieferten Fahrzeuge im gesamten Freistaat.


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UG-ÖEL - ELW (Einsatzleitwagen)

Kater Eichstätt 12/1

 

Es war gegen 07.15 Uhr als am Freitag, den 3. März 2017 vielerorts Sirenengeheul zu hören war. Einhergehend mit diesem Großalarm im südöstlichen Landkreis Eichstätt war eine starke Rauchentwicklung im 590-Seelenort Steinsdorf. Die im Ortskern gelegene Pfarrkirche Sankt Martin, welche erst 1982 erweitert worden war, galt dabei als Ausgangspunkt für das Feuer. Die Feuerwehren aus Steinsdorf, Altmannstein, Bettbrunn, Mendorf, Mindelstetten, Neustadt an der Donau, Riedenburg und Sandersdorf standen vor einer wahren „Mammutaufgabe“ – und das nicht nur wegen den Löscharbeiten. So wurden zahlreiche wertvolle Gegenstände aus dem Gotteshaus geborgen. Neben den Führungskräften der Kreisbrandinspektion war auch das THW Eichstätt im Einsatz: Die „Kollegen in Blau“ sicherten unter anderem das einsturzgefährdete Gebäude Best möglichst ab.

Aufgrund der Einsatzdauer, der Art des Brandobjektes und schließlich der Anzahl der eingesetzten Kräfte galt der Kirchenbrand von Steinsdorf als herausfordernde Schadenslage. Entscheidend zum Einsatzerfolg beigetragen hat die gute Kommunikation zwischen den verschiedenen Organisationen mit den insgesamt rund 80 Kräften. Hilfreiches „Instrument“ hierbei war abermals die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG ÖEL), die gewissermaßen selbst eine Bewährungsprobe bestehen musste. Dies bezog sich jedoch nicht auf die Gruppe selbst, sondern auf deren Einsatzfahrzeug.

Mitte Februar 2017 konnte nämlich ein neuer Einsatzleitwagen in Dienst gestellt werden. Dass es sich dabei um kein „Fahrzeug von der Stange“ handelt, wird bereits auf dem ersten Blick deutlich. So wurde das Mercedes- Benz-Sprinterfahrgestell von der Firma Müller Fahrzeugbau um eine dritte Achse erweitert. Der Kofferaufbau mitsamt dessen feuerwehrtechnischen Ausbau wurde von der Firma Geidobler realisiert.

Der UG-ÖEL steht nun ein Fahrzeug zur Verfügung, dass voll und ganz auf die Anforderungen bei größeren Einsätzen zugeschnitten ist. So steht neben einem abtrennbaren Funk- und Kommunikationsbereich mit drei Arbeitsplätzen auch ein Besprechungstisch für bis zu sechs Personen bereit. Ausgestattet wurde „Kater Eichstätt 12/1“ – so der Funkrufname des Neuwagens – natürlich mit der notwendigen Digitalfunktechnik sowie einer Telefon-, Internet- und Netzwerkanlage. Ebenso steht ein, auf sechs Meter ausfahrbarer Licht- bzw. Funkmast zur Verfügung. Dank Gelbatterien besteht die Möglichkeit einer rund sechsstündigen, autarken Stromversorgung.

Im heckseitigen Geräteraum wurden unter anderem ein 9,5 kVA-Stromerzeuger, Kabeltrommeln und Geräte für die Verkehrsabsicherung verstaut.

Der bislang verwendete Einsatzleitwagen trat nach der Indienststellung des Neuen in die „zweite Reihe“ als Mannschaftstransportwagen. Somit hat die Unterstützungsgruppe einen mehr als zufriedenstellenden Ausrüstungsstand erreicht.


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LF 20 (Löschgruppenfahrzeug)

Florian Eichstätt 41/1
  • Fahrgestell: Mercedes-Benz Atego 1629
  • Aufbau: Rosenbauer
  • Baujahr: 2017
  • Indienststellung: 2017

 

„Stück für Stück ein bisschen besser“ – mit diesen Worten lässt sich durchaus die Situation bei Eichstätts Freiwilligen Feuerwehren beschreiben. Bedingt durch den sogenannten Feuerwehrbedarfsplan wurden nämlich in den zurückliegenden Monaten vier Fahrzeuge beschafft. Ein weiteres kam Anfang Januar 2017 in Form eines Löschgruppenfahrzeuges LF 20 hinzu, welches bei der Stützpunktwehr stationiert wurde. Wie beim jüngst beschafften Rüstwagen entschieden sich die Verantwortlichen auch hier wieder für die Kombination „Mercedes Benz – Fahrgestell und Rosenbauer – Aufbau“.

Ausgestattet ist das LF 20 mit einem fest eingebauten, 2.000 Liter fassenden Löschwassertank. Ebenso werden 120 Liter Schaummittel in vorgehalten.

Da das Equipment für technische Hilfeleistungen bereits auf einem Rüstwagen und einem Hilfeleistungslöschfahrzeug vorgehalten wird, wurde die Ausrüstung des Löschgruppenfahrzeugs in erster Linie auf die Brandbekämpfung zugeschnitten. So sind – neben Schläuchen, Armaturen und Atemschutzgeräten – unter anderem ein Rauchschutzvorhang, ein Hochdrucklüfter und eine Notfalltasche für den Sicherungstrupp im Aufbau verstaut.

Um dennoch bei kleineren technischen Hilfeleistungen autark arbeiten zu können, wurden ein Wassersauger, eine Chiemseepumpe und das notwendige Equipment zum Ausleuchten von Unfallstellen verlastet.

Mit der Indienststellung des Neuwagens wurde eine gewisse Neustrukturierung des Fuhrparks in der Domstadt fortgeführt. So konnte ein knapp 40 Jahre altes Tanklöschfahrzeug außer Dienst gestellt werden. Für die nächsten Wochen ist die Abholung eines sogenannten Gerätewagen-Logistik geplant. Um hierfür Platz zu schaffen, wurde ein Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 in den Stadtteil Landershofen abgegeben.


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LF 8/6 (Löschgruppenfahrzeug)

Florian Landershofen 43/1
  • Fahrgestell: MAN 8.163
  • Aufbau: Magirus
  • Baujahr: 1998
  • Indienststellung: 2017

 

Eine „Doppelweihe“ konnte die Freiwillige Feuerwehr Eichstätt-Stadt im Jahre 1966 feiern, als zwei baugleiche Löschgruppenfahrzeuge (LF 8) den kirchlichen Segen erhielten. Über Jahrzehnte hinweg bildeten die beiden Magirus-Frontlenker die Ergänzung des Löschzuges und prägten das Bild des Fuhrparks.

Im Jahre 1998 wurde eines der beiden LF 8 durch ein neues Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 ersetzt, blieb jedoch im Stadtgebiet – genauer gesagt im Ortsteil Wintershof – erhalten. Sein „Zwilling“ verblieb in der Kernstadt als Reservefahrzeug.

Als die Wintershofener Wehr zum Jahresanfang 2016 ein modernes Tragkraftspritzenfahrzeug erhalten hatte, wurde das „LF-Doppel“ nach stolzen 50 Jahren endgültig außer Dienst gestellt.

Im Zuge der Umstrukturierung musste auch das Nachfolge-Löschfahrzeug LF 8/6 seine Heimat verlassen: Das allradgetriebene Fahrzeug wechselte nach 18 Jahren in der Residenzstadt in den Stadtteil Landershofen. Dort wurde der MAN mit Magirus-Aufbau bereits sehnlichst von den Aktiven erwartet. Immerhin stammte der bisherige, fahrbare Untersatz - ein Löschgruppenfahrzeug LF 8 – aus den 1970er Jahren.

Durch diese „Umsiedlung“ konnte die Schlagkraft der Wehrleute erheblich gesteigert werden. Immerhin verfügt man nun über ein wasserführendes Fahrzeug mit einem 600 Liter fassenden Löschwassertank. Neben einer eingeschobenen Tragkraftspritze kann die Löschmittelabgabe nun über eine fest installierte Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Nennleistung von 800 Litern in der Minute erfolgen.

Absolutes Neuland betraten die Landershofener Floriansjünger im Bereich „Atemschutz“: Bedingt durch vier Pressluftatmer mussten sich mehrere Aktive einer entsprechenden Ausbildung unterziehen.


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TSF-W (Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser)

Florian Pietenfeld 46/1
  • Fahrgestell: MAN TGL 8.220
  • Aufbau: Empl
  • Baujahr: 2016
  • Indienststellung: 2016

 

Ertönt in Pietenfeld die Sirene, dann erahnen die Feuerwehrleute bereits, wo sich ihr Einsatzort befindet. Denn, in den häufigsten Fällen muss die Wehr auf die Bundesstraße B13, die durch den Ort führt, ausrücken. Dieser Gefahrenschwerpunkt sowie die Lage und Größe des Adelschlager Ortsteils führten zu dem Entschluss, ein modernes Löschfahrzeug zu beschaffen. Die Wahl fiel hierbei auf ein sogenanntes Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W).

Nach einer Großausschreibung mit fünf weiteren Gemeinden – darunter auch der Markt Kipfenberg – erhielt die Firma MAN den Zuschlag zur Lieferung des Fahrgestells, während die Firma Empl den Aufbau realisierte.

Zur Beladung des Neuwagens zählen unter anderem die erforderlichen Schläuche und Armaturen, eine Tragkraftspritze, eine vierteilige Steckleiter, ein Stromerzeuger sowie das Equipment für Verkehrsabsicherungen. Bedingt durch einen fest eingebauten Löschwassertank konnte die Schlagkraft – beispielsweise bei Pkw-Bränden auf der nahen B13 – um ein Vielfaches erhöht werden.

Großes Engagement bewies die Wehr noch vor der Auslieferung des TSF-W: Damit die vier Atemschutzgeräte im Einsatzfall besetzt werden können, besuchten bereits zehn Aktive den erforderlichen Lehrgang.

Mit „Florian Pietenfeld 46/1“ – so der Funkrufname des Neuzugangs – wurde der Weg für eine zukunftsfähige Ausstattung der Ortsteilwehr geebnet. Das bislang verwendete, selbst gebaute Tragkraftspritzenfahrzeug steht weiterhin als Mannschaftstransportwagen zur Verfügung.

Als nächstes großes Projekt kann der Bau eines dringend benötigten neuen Gerätehauses bezeichnet werden. Hierfür wurden die Planungen bereits aufgenommen.


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TSF-W (Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser)

Florian Schelldorf 46/1
  • Fahrgestell: MAN TGL 8.220
  • Aufbau: Empl
  • Baujahr: 2016
  • Indienststellung: 2016

 

Die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren aus Schelldorf und Biberg-Krut geht weit über ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis hinaus. Eindrucksvolle Beweise hierfür liefern das gemeinsame Gerätehaus, das im Mai 2011 zwischen den beiden Kipfenberger Ortsteilen bezogen wurde sowie die Gründung der Jugendfeuerwehr Schelldorf/Biberg-Krut.

Weiterhin gefestigt wurde diese „Beziehung“ durch die Indienststellung eines neuen Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) im Winter 2016/2017 für die Schelldorfer Wehr. Um auch hier Synergien sinnvoll nutzen zu können, wird das Fahrzeug von beiden Feuerwehren genutzt.

Ehe das neue Fahrzeug jedoch Einzug ins Gerätehaus halten konnte, vergingen einige Jahre. So machten sich die Verantwortlichen der Feuerwehr Schelldorf bereits zu Beginn der 1990er Jahre Gedanken über ein selbstfahrendes Fahrzeug, da der bisher verwendete Tragkraftspritzenanhänger mitsamt seiner Pumpe bereits aus dem Jahre 1955 stammte und immer einen Traktor als Zugfahrzeug voraussetzte.

Seither wurden viele Anträge gestellt und Konzepte vorgelegt, ehe einem Kauf im Mai 2015 zugestimmt wurde. Durch gute Kontakte innerhalb der Feuerwehr gelang ein besonderer Coup: In Zusammenarbeit mit weiteren Gemeinden – darunter auch Adelschlag – konnte sich der Markt Kipfenberg an einer Gemeinschaftsausschreibung für sechs (fast) baugleiche Fahrzeuge beteiligen.

Ungeachtet dem „Hin und Her“ der letzten Jahre war die Freude überaus groß, als das TSF-W in seiner neuen Heimat eintraf. Realisiert wurde der Neuwagen von der Firma Empl auf einem MAN-Fahrgestell. Um die Beladung nach Norm kümmerte sich die Firma Leneis.

Ausgestattet ist das Fahrzeug unter anderem mit allen erforderlichen Geräten für die Brandbekämpfung, einem festeingebauten Löschwassertank, einer Tragkraftspritze, einer vierteiligen Steckleiter, dem Equipment für Verkehrsabsicherungen und einem Stromerzeuger.

Neuland betraten die Aktiven im Bereich „Atemschutz“. Dadurch, dass vier Pressluftamter zur Beladeliste zählen, haben mehrere Aktive im Vorfeld die, dafür notwendige Ausbildung absolviert.

Als nächster Schritt steht die Beschaffung eines Mannschaftstransportwagens an. Auch dieser wird wieder gemeinsam genutzt!


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LF 10 (Löschgruppenfahrzeug)

Florian Wasserzell 43/1
  • Fahrgestell: Mercedes-Benz 1329 AF
  • Aufbau: Magirus
  • Baujahr: 2016
  • Indienststellung: 2016

 

Ein „verfrühtes Geburtstagsgeschenk“ erhielt die Freiwillige Feuerwehr Wasserzell im Jahre 2004, als das bisher genutzte Fahrzeug – ein ehemaliger Mannschaftswagen der bayerischen Bereitschaftspolizei – ausgesondert werden musste: Genau ein Jahr vor den Feierlichkeiten zum 125-jährigen Gründungsfest konnte ein gebrauchtes Löschgruppenfahrzeug LF 8 erworben werden. Äußerst schnell ging dabei der Kauf vonstatten. So wurde das Fahrzeug innerhalb eines Tages im 800 Kilometer entfernten Moers besichtigt, gekauft und „Non stop“ in den Eichstätter Stadtteil überführt.

Trotz einer anschließenden Restauration mit Komplettlackierung und vorbildlicher Pflege war der Zahn der Zeit nicht spurlos an dem LF 8 vorübergegangen: Nach stolzen 38 Dienstjahren konnte der Magirus-Frontlenker im November 2016 durch ein modernes Löschgruppenfahrzeug LF 10 ersetzt werden. Den Aufbau des Mercedes Benz Atego fertigte die Firma Magirus in Ulm.

An Bord wird das benötigte Equipment für die Brandbekämpfung vorgehalten. Hierzu zählen erstmals auch Atemschutzgeräte. Ebenso werden ein Stromerzeuger, ein sogenannter „Power Moon“, eine Schmutzwasserpumpe Chiemsee B und ein Wassersauger vorgehalten. Der Löschwassertank hat ein Fassungsvermögen von 1.000 Litern, die über eine fest eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe FP 10-2000 gefördert werden können.

Eine Besonderheit bietet das neue Wasserzeller Fahrzeug im rückwärtigen Geräteraum (GR): Hier wurden 500 Meter B-Schläuche in Buchten verstaut. Um das Schlauchmaterial während der Fahrt auslegen zu können, wurden eigens zwei ausklappbare Trittstufen für das „Verlege-Personal“ geschaffen.

Mit der Indienststellung dieses Löschfahrzeugs konnte die Stadt Eichstätt einen weiteren Punkt ihres Feuerwehrbedarfsplanes „abhaken“. Denn durch diesen Plan ergeben sich nicht nur Änderungen in der Ausrüstung der Stützpunktwehr Eichstätt-Stadt, sondern auch bei allen Ortsteilfeuerwehren. So ist in Buchenhüll ein neues Gerätehaus in Planung, während ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) bereits beschafft wurde. Ein baugleiches Fahrzeug erhielt die Wintershofener Wehr und im Stadtteil Landershofen konnte das betagte Löschfahrzeug durch ein neueres Modell aus Eichstätt ersetzt werden.


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Neues Feuerwehrgerätehaus (FWGH)

der Freiwilligen Feuerwehr Markt Kinding

Wäre der rote Schriftzug „Feuerwehr“ nicht aufgebracht gewesen, so hätte man das bisherige Gerätehaus der Kindinger Wehr leicht übersehen können. Die alte Unterkunft der „Autobahnfeuerwehr“ befand sich nämlich im Rückgebäude des Rathauses und war ein wenig versteckt. So unscheinbar dieses Gerätehaus wirkte, so beengt waren auch die Verhältnisse im Inneren. Ebenso fehlten Parkplätze.

Die Verantwortlichen der Wehr stellten daher im Frühjahr 2012 den Antrag zum Bau eines neuen Gerätehauses. Nachdem der Gemeinderat dem Vorhaben zugestimmt hatte und ein geeigneter Standort am Kreisverkehr außerhalb der Ortschaft gefunden worden war, konnte die Planungsphase beginnen.

Trotz archäologischer Funde auf der Baustelle konnte nach dem Baubeginn im Sommer 2015 der Rohbau bereits vor dem Wintereinbruch fertiggestellt werden. Beim Innenausbau legten die Feuerwehrleute selbst mit Hand an und erbrachten somit eine gehörige Portion an Eigenleistung.

Nach dem Bezug des großzügigen Gebäudes steht den Feuerwehrleuten um Kommandant Willibald Strauß endlich ausreichend Platz zur Verfügung. In Anbetracht der Nutzfläche mit rund 750 Quadratmetern sind die unzureichenden Verhältnisse im Ortskern längst vergessen. Heute stehen eine Fahrzeughalle mit vier Stellplätzen, zwei Werkstätten, ein Aufenthaltsraum sowie Umkleide- und Sanitärräume zur Verfügung. Im, rund 50 Personen fassenden Schulungssaal können sogar Sitzungen des Gemeinderates abgehalten werden.

Doch nicht nur in puncto „Platzangebot“ hat sich die Kindinger Feuerwehr erheblich verbessert: Durch die ansprechende Fassadengestaltung in Dunkelgrau und Orange wirkt das neue Feuerwehrgerätehaus überaus modern und ist jetzt alles andere als „unscheinbar“.


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Neues Feuerwehrgerätehaus (FWGH)

der Freiwilligen Feuerwehr Buch

Dorfgemeinschaft und Feuerwehr – in vielen Orten bilden diese beiden Komponenten eine unzertrennliche Einheit. Dass dies auch im Kipfenberger Ortsteil Buch der Fall ist, wird eindrucksvoll durch das neu erbaute Feuerwehrgerätehaus bewiesen, welches aus einer Not heraus entstanden ist. Denn, nachdem die letzte Gastwirtschaft im Ort ihre Pforten geschlossen hatte, fehlte den Buchern ein zentraler Versammlungsort. Im Oktober 2011 erstellte man daher Pläne für ein Dorfgemeinschaftshaus, welches auch für die Feuerwehr genutzt werden sollte.

Nachdem das Vorhaben im Oktober 2013 die Zustimmung des Kipfenberger Marktrates erhielt, konnte mit dem Bau begonnen werden. Mehr als 3.400 Arbeitsstunden wurden dabei von zahlreichen Helfern ehrenamtlich geleistet.

Entstanden ist ein funktionales Gebäude, das sowohl der 190 Einwohner starken Dorfgemeinschaft als auch der Feuerwehr dient. Neben einem großen Versammlungsraum und den notwendigen Sanitäranlagen steht ein Stellplatz für den Tragkraftspritzenanhänger der Bucher Wehr zur Verfügung. Ebenso vorhanden sind Umkleidemöglichkeiten für die Feuerwehrleute sowie Lagerräume.


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GW-L1 (Gerätewagen-Logistik)

Florian Beilngries 55/1

 

Beschafft eine Feuerwehr ein neues Fahrzeug, so machen sich die Verantwortlichen im Vorfeld viele Gedanken: „Für welche Einsatzzwecke soll es verwendet werden“ oder „Welche Ausrüstung muss es enthalten“.

Als bei der Freiwilligen Feuerwehr Beilngries die Ersatzbeschaffung eines knapp 30 Jahre alten Mehrzweckfahrzeuges (MZF) zur Debatte stand, dürften sich die Führungskräfte zunächst mit einer grundlegenden Frage beschäftigt haben: „Macht es überhaupt Sinn ein gleichwertiges Fahrzeug zu beschaffen?“ Nach wie vor sollten mit dem „Neuen“ Einsätze verschiedenster Art abgearbeitet werden können. Jedoch sollte die Ladefläche größer dimensioniert sein, sodass auch Paletten oder Rollbehälter problemlos zugeladen werden können.

Aus diesen Grundsätzen heraus, entschied sich die Beilngrieser Wehr für einen sogenannten Gerätewagen-Logistik (GW-L1). Realisiert wurde das Fahrzeug auf einem MAN-Fahrgestell, während die Firma Geidobler den feuerwehrtechnischen Ausbau übernahm.

Je nach Einsatzlage kann „Florian Beilngries 55/1“ – so der Funkrufname“ – individuell bestückt werden. Die Ladefläche bietet dabei für mindestens vier Rollwägen Platz. Der Mannschaftsraum ist für eine komplette Staffel – also sechs Feuerwehrleute – ausgelegt.


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TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug)

Florian Rapperszell 44/1
  • Fahrgestell: Iveco Magirus
  • Aufbau: Magirus
  • Baujahr: 1985
  • Indienststellung: 2016

 

Feuerwehrleute sind weithin dafür bekannt, dass sie für alles eine Lösung finden. Dass dies auch für die Rapperszeller Wehr zutrifft, macht sich bereits an deren aktuellem Gerätehaus bemerkbar. So konnte ein, von der Feuerwehr-Führung anvisierter Neubau Mitte der 1980er Jahre aus Kostengründen nicht realisiert werden. Stattdessen packten die Wehrmänner selbst an und bauten die alte Pfarrkirche für ihre Belange um.

Einen etwas „anderen Weg“ schlugen die Aktiven des Waltinger Ortsteils auch bei der Beschaffung ihres ersten Fahrzeuges im Jahre 2011 ein. So konnte von der Feuerwehr Hörlkofen im Landkreis Erding ein gebrauchtes Löschgruppenfahrzeug (LF 8) zum Preis von 500 Euro erworben werden. Eingefädelt hatten diesen „Deal“ der ehemalige Rapperszeller Kommandant Willibald Reindl und der Ehrenkommandant der Feuerwehr Hörlkofen. Die Beiden hatten sich während eines Aufenthaltes im Feuerwehrerholungsheim Bayerisch Gmain kennengelernt. Nach beidseitiger Rücksprache mit den Gemeindeverwaltungen wurde der Handel perfekt.

Trotz einer nur fünfjährigen Dienstzeit in Rapperszell hielten die Verantwortlichen der Wehr im Jahr 2016 Ausschau nach einem Nachfolger. Kein Wunder – das bisherige Gerät stammte bereits aus dem Jahre 1973 und hatte somit 43 Jahre auf dem Buckel.

Fündig wurde man schließlich bei der Freiwilligen Feuerwehr Lippertshofen, die im Frühjahr 2016 ihr bisheriges Fahrzeug durch einen Neuwagen ersetzte.

In Hunderten Arbeitsstunden passten die Aktiven der Feuerwehr Rapperszell das 31 Jahre alte Löschgruppenfahrzeug den Bedürfnissen vor Ort an. So wurden unter anderem die Digitalfunktechnik eingebaut, eine entsprechende Umfeldbeleuchtung geschaffen, sogenannte Front- und Heckblitzer angeschlossen sowie viele Gegenstände neu im Geräteraum platziert.

Bedingt durch das Haupteinsatzgebiet der Feuerwehr Rapperszell – die nahe Jurahochstraße – wurde auch Equipment für technische Hilfeleistungen verlastet. Hierzu zählen unter anderem Ölbindemittel, Motorkettensäge, Beleuchtungsgeräte und vielfältiges Material für die Verkehrsabsicherung. Aus dem Rahmen fällt das, nun als Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) eingestufte Fahrzeug gleich in zweierlei Hinsicht: So befindet sich im Aufbau ein 300 Liter fassender Löschwassertank, welcher bereits in Lippertshofen eingebaut worden war. Des Weiteren konnte die Beladeliste um einen akkubetriebenen Kombispreizer erweitert werden.

Für eine ordnungsgemäße und moderne Unterbringungsmöglichkeit des „neuen“ Fahrzeuges wird in den nächsten Jahren gesorgt. So segnete der Waltinger Gemeinderat im Sommer 2016 die Planungen für ein neues Feuerwehr- und Gemeinschaftshaus ab.


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HLF 20 (Hilfeleistungslöschfahrzeug)

Florian Großmehring 40/1
  • Fahrgestell: MAN TGM 15.290
  • Aufbau: Rosenbauer
  • Baujahr: 2016
  • Indienststellung: 2016

 

Für ihr neues Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) wählte die Feuerwehr Großmehring eine Kombination, wie sie derzeit vielfach von den Wehren im Landkreis Eichstätt beschafft wird. So wurde das Fahrzeug auf einem MAN-Fahrgestell realisiert, während die österreichische Firma Rosenbauer den feuerwehrtechnischen Aufbau fertigte. Auch wenn man diese „Variante“ sehr häufig antrifft – das Großmehringer HLF birgt einige Besonderheiten!

Dies wird bereits deutlich, wenn man einen Blick auf das „Äußere“ wirft. Denn entgegen dem allgemeinen Trend entschieden sich die Verantwortlichen für ein sogenanntes „Straßenfahrgestell“ – daher die etwas „niedrige Erscheinung“. Einzigartig in der gesamten Region ist auch das Design des Neuwagens: Hier ließ man die „Skyline“ des Feuerwehrgerätehauses anbringen.

Im „Inneren“ war es den Wehrleuten wichtig, dass alle Gerätschaften leicht zugänglich sind – ohne Auszüge oder viele aufklappbare Gerätewände. Großen Wert legte man darauf, dass mit der vorhandenen Beladung die meisten Einsatzlagen im „Alleingang“ bewältigen werden können. Hinter diesem Grundsatz verbirgt sich eine Thematik, die alle Freiwilligen Feuerwehren in Bayern kennen: Tagsüber befinden sich die meisten Aktiven – arbeitsbedingt – außerhalb des Gemeindebereiches und sind somit nicht für Einsätze verfügbar.

Öffnet man die Geräteräume des Großmehringer „Allrounders“, so lässt sich feststellen, dass die beiden Punkte „Zugänglichkeit“ und „Gerätevielfalt“ sehr gut erfüllt wurden. So wurden neben Schläuchen, Armaturen und einem Hochdrucklüfter auch ein mobiler Wasserwerfer, ein Rauchschutzvorhang und eine Notfalltasche für den Sicherheitstrupp verladen. Die vier Atemschutzgeräte wurden – ebenso wie deren Überwachungseinheit („CheckBox“ der Firma Pölz) und zwei Wärmebildkameras im Mannschaftsraum untergebracht.

Das Ressort der technischen Hilfeleistungen wird unter anderem mit einem hydraulischen Rettungssatz – samt Rettungszylinder, Unterbau- und Abstütz-Equipment, Motorkettensäge, Rettungssäge, Lkw-Rettungsplattform und Schleifkorbtrage abgedeckt.

Ebenso stehen eine fest eingebaute Seilwinde, ein formstabiler und 50 Meter langer Schnellangriffsschlauch, Beleuchtungsgeräte und ein ausfahrbarer Lichtmast zur Verfügung.

Die eingebaute Feuerlöschpumpe erbringt bei einem Druck von 10 bar eine Leistung von ca. 3.500 Litern in der Minute. Der Löschwassertank beinhaltet 2.000 Liter, während auch 200 Liter Schaummittel mitgeführt werden. Apropos „Schaum“: Dieser kann über das System „Rosenbauer Digmatic“ mit einer Zumischrate von 0,1 % bis 6% zugeführt werden.

Mit der Abholung des Hilfeleistungslöschfahrzeuges am 20. Juli 2016 konnte die letzte „Lücke“ im Fuhrpark der Großmehringer Wehr geschlossen werden. So ersetzt das HLF ein Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 aus dem Jahre 1992.


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TS 8/8 (Tragkraftspritze)

Florian Hexenagger
  • Hersteller: Ziegler (Giengen/Brenz)
  • Leistung: 1.900 Liter/Minute (bei 10 bar)
  • Baujahr: 2016
  • Indienststellung: 2016

 

Einen, nicht gerade alltäglichen Glücksfall erlebte die Freiwillige Feuerwehr Hexenagger im Jahre 1996: Ein gewisser Erich Struwe spendete den Floriansjüngern des Altmannsteiner Ortsteils ein fabrikneues Tragkraftspritzenfahrzeug. Noch heute erinnert eine Dankesurkunde im Gerätehaus an dieses großzügige Geschenk.

Weniger Glück hingegen bereitete den Wehrleuten um Kommandant Markus Pfaller die, in dem Fahrzeug verladene Tragkraftspritze (TS). Laufend waren Reparaturen notwendig und die Kosten hierfür mittlerweile so hoch, dass sich weitere Instandsetzungen als nicht mehr wirtschaftlich erwiesen. Hätte die Feuerwehr nicht kurzerhand ein Leihgerät aus Altmannstein erhalten, wäre der Brandschutz in dem 400-Einwohner-Ort nicht mehr sichergestellt gewesen! Ein unhaltbarer Zustand – darüber waren sich auch Altmannsteins Markträte einig, die einer Neubeschaffung zustimmten.

Die Wahl fiel hierbei auf den Typ „Ultra Power 4“ der Firma Ziegler. Hierbei handelt es sich um eine leistungsstarke Pumpe mit einem VW 3-Zylinder-4-Takt Aluminiummotor. Bei einem Ausgangsdruck von 10 bar ist diese TS in der Lage 1.900 Liter Wasser pro Minute zu fördern.


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HLF 20 (Hilfeleistungslöschfahrzeug)

Florian Titting 40/1
  • Fahrgestell: MAN TGM 13.290
  • Aufbau: Rosenbauer
  • Baujahr: 2016
  • Indienststellung: 2016

 

Kreis- und Staatsstraßen, abgelegene Ortsteile und eine Vielzahl kleinerer und größerer Betriebe – das Einsatzgebiet der Freiwilligen Feuerwehr Titting stellt die Aktiven um Kommandant Wolfgang Wiesent vor manche Herausforderungen. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Tittinger Wehr bei einem größeren Einsatz in der Anfangszeit nahezu auf sich alleine gestellt ist, da die nächstgelegenen Stützpunktfeuerwehren erst eine längere Anfahrt bewältigen müssen.

All diese Tatsachen flossen auch mit ein, als sich die Verantwortlichen der Feuerwehr Titting mit der Ausschreibung eines neuen Fahrzeuges beschäftigten. Es sollte das „Maximum“ an Ausrüstung mitführen und das bisher verwendete Löschfahrzeug aus dem Jahre 1989 ersetzen.

Nach einer intensiven Vorbereitungszeit konnte das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20 im Juni 2016 abgeholt werden. Es basiert auf einem MAN TGM 13.290 und wurde mit einem Aufbau der Firma Rosenbauer versehen.

Zur Beladung zählen unter anderem das notwendige Equipment für die Brandbekämpfung, vier Atemschutzgeräte, ein formstabiler Schnellangriffsschlauch, ein Hochdrucklüfter sowie ein Sprungpolster. 2.000 Liter fasst der Löschwasser-, 200 Liter der Schaummitteltank. Mit an Bord: eine Schaumdruckzumischanlage. Ebenso zur Verfügung stehen eine Tasche für den Sicherheitstrupp und ein sogenannter „Rauchschutzvorhang“.

Beim hydraulischen Rettungssatz mit Spreizer, Schneidgerät und Rettungszylindern fiel die Wahl auf ein Gerät der Firma Lukas. Neben Stromaggregat, Unterbaumaterialien, Hebekissen, hydraulischen Winden und einem Spineboard („Rettungsbrett“) wurde auch eine Lkw-Rettungsplattform beschafft. Komplettiert wird die Beladeliste durch zwei Scheinwerfer mit Stativ, verschiedenste Kleingeräte und einen ausfahrbaren Lichtmast.

Neben dem neuen Hilfeleistungslöschfahrzeug verfügt die Feuerwehr im malerischen Anlautertal noch über ein Mehrzweckfahrzeug mit Baujahr 2003. Im Durchschnitt müssen die Tittinger Wehrleute pro Jahr 30- bis 40-mal ausrücken. Die Bandbreite reicht dabei von Verkehrsunfällen über Brände bis hin zu den zeitintensiven Sicherheitswachen am bayernweit-bekannten Tittinger Kellerfest. Vielseitig eben – wie das Einsatzgebiet der Tittinger Feuerwehr selbst!


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MTW (Mannschaftstransportwagen)

Florian Hepberg 14/1

 

Eigentlich wollten Hepbergs Feuerwehrleute nur einige Korrosionsschäden an ihrem Mehrzweckfahrzeug aus dem Jahre 1990 beseitigen. Dass sich aus der „kleinen Verjüngungskur“ jedoch eine größere Maßnahme entwickeln wird, wurde deutlich, als das Tränenblech aus dem Mannschafts- und Geräteraum entfernt wurde: „Die Karosserie wurde über die Jahre stark in Mitleidenschaft gezogen und wies starke Rostschäden auf“, erinnern sich die Wehrleute an das Frühjahr 2009 zurück.

Auf der Suche nach einer wirtschaftlichen Lösung dieses Problems legten die Verantwortlichen der Hepberger Wehr einige Vorschläge an den Tag – angefangen von einer Neubeschaffung bis hin zu einem Gebrauchtwagen. Letztendlich entschied man sich damals mit dem Gemeinderat für eine Komplettsanierung des vorhandenen Fahrzeuges. Ein Mannschaftstransportwagen als Ersatzbeschaffung wurde dabei mittelfristig ins Auge gefasst und schließlich im November 2014 beschlossen.

Bei der daraus resultierenden Ausschreibung fiel die Wahl auf ein Mercedes-Benz – Sprinterfahrgestell. Den feuerwehrtechnischen Ausbau fertigte die Firma Geidobler im oberbayerischen Soyen. Dort konnte eine Abordnung der Feuerwehr Hepberg das Fahrzeug schließlich am 13. Mai 2016 abholen.

Mit dem neuen Fahrzeug verfügt man nun wieder über ein zeitgemäßes und sicheres Transportmittel für die Mannschaft. So finden acht Personen Platz. Zwischen den Sitzbänken wurde ein kleiner Arbeitstisch mit fest eingebautem Fahrzeugfunk platziert. Im Heckbereich wurde weitestgehend die Beladung aus dem Vorgänger übernommen – wie etwa die Gerätschaften für Verkehrsabsicherungen, Ölbindemittel, Besen und Auffangwannen. Je nach Bedarf kann auch weitere Ausrüstung – beispielsweise ein Wassersauger oder eine Schmutzwasserpumpe zugeladen werden.


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HLF 10 (Hilfeleistungslöschfahrzeug)

Florian Lippertshofen 42/1
  • Fahrgestell: MAN TGM 15.290
  • Aufbau: Rosenbauer
  • Baujahr: 2016
  • Indienststellung: 2016

 

Solch einen Empfang bekommt man nicht alle Tage zu Gesicht: Beinahe in kompletter Mannschaftsstärke war die Feuerwehr Lippertshofen am 12. April 2016 am Ortseingang angetreten. Begrüßt wurde dabei nicht etwa eine herausragende Persönlichkeit, sondern das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 10.

Mit diesem Fahrzeug konnte nicht nur ein 31 Jahre altes Löschgruppenfahrzeug (LF 8) ersetzt, sondern auch die Schlagkraft der Wehr erhöht werden. So verfügt der Neuwagen über zahlreiche Ausrüstungsgegenstände für die Brandbekämpfung - wie etwa Atemschutzgeräte, umfangreiches Schlauchmaterial oder moderne Hohlstrahlrohre.

Beachtlich ist auch das "Sortiment" für technische Hilfeleistungen. Hierbei kann der hydraulische Rettungssatz mit Spreizer und Schneidgerät als "Herzstück" bezeichnet werden. Komplettiert wird dieser unter anderem durch einen sogenannten Pedalschneider, mehrere Rettungszylinder, Unterbaumaterialien und einen Mehrzweckzug. Ebenso mit "an Bord": ein Rettungsrucksack sowie ein Hebekissensatz.

Einen "Quantensprung" stellt auch der fest eingebaute Wasser- und Schaummitteltank mit 1.000 Liter bzw. 125 Liter Fassungsvermögen dar. Bislang mussten sich die Lippertshofener Wehrleute mit einem selbst gebauten Provisorium im alten LF 8 behelfen.

Betrachtet man heute den Ausrüstungsstand der Feuerwehr Lippertshofen, so kann man von einer gewissen "Sättigung" sprechen. In den vergangenen fünf Jahren wurde nämlich das Gerätehaus erweitert und von Grund auf saniert. Neben dem Hilfeleistungslöschfahrzeug, welches von der Firma Rosenbauer auf einem MAN-Fahrgestell aufgebaut wurde, konnten auch neue Schutzanzüge für die Atemschutzgeräteträger sowie ein Versorgungsfahrzeug beschafft werden.


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RW 2 (Rüstwagen)

Florian Eichstätt 61/1
  • Fahrgestell: Mercedes-Benz
  • Aufbau: Rosenbauer
  • Baujahr: 2016
  • Indienststellung: 2016

 

Was die Ausrüstung ihrer Feuerwehren betrifft, bekommt die Stadt Eichstätt derzeit ein komplett „neues Gesicht“. Ein wesentlicher Grund hierfür ist der, seit eineinhalb Jahren existierende Feuerwehrbedarfsplan, bei welchem der Ist-Stand bei den fünf Stadtteilwehren aufgenommen wurde. Gemessen am Einsatzgebiet und den vorhandenen Gefahrenpotentialen wurde von externer Stelle genauestens ermittelt, welche Gerätschaften an welchem Standort vorgehalten werden müssen.

Eine der jüngsten Komponenten dieses Bedarfsplans stellt der neue Rüstwagen RW 2 der Stützpunktwehr Eichstätt-Stadt dar. Wie der Name andeutet, handelt es sich bei „Florian Eichstätt 61/1“ – so der Funkrufname – um ein Fahrzeug, das für Technische Hilfeleistungen aller Art ausgelegt ist.

Zur Beladeliste gehören nicht nur ein festeingebauter Stromerzeuger und der „obligatorische“ hydraulische Rettungssatz, sondern noch eine Vielzahl weiterer Geräte – wie etwa ein Plasmaschneidegerät, ein Schnelleinsatzboot, Zusatzbeladung für die Ölwehr oder diverse Unterbaumaterialien und Abstützsysteme. Zum Ausleuchten von Unfallstellen stehen ein ausfahrbarer Lichtmast und ein sogenannter „Power Moon“ zur Verfügung. Zur Ausstattung gehören auch eine festeingebaute Frontseilwinde – mitsamt der dazugehörigen Anschlagmittel.

Untergebracht ist das gesamte Equipment in einem, von der österreichischen Firma Rosenbauer gefertigten Aufbau. Das Fahrgestellt wurde auf einem Mercedes-Benz Atego realisiert.

Nach intensiven Einweisungen und Fortbildungen der Mannschaft konnte der neue Rüstwagen Anfang März 2016 offiziell in Dienst gestellt werden. Somit hatte sein Vorgänger - ebenfalls ein Rüstwagen – nach 28 Jahren ausgedient.


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HLF 20 (Hilfeleistungslöschfahrzeug)

Florian Wettstetten 40/1
  • Fahrgestell: MAN TGM 15.290
  • Aufbau: Rosenbauer
  • Baujahr: 2016
  • Indienststellung: 2016

 

Bei der Feuerwehr Wettstetten ging kürzlich eine Ära zu Ende: Nach 33 Dienstjahren wurde das Löschgruppenfahrzeug LF 8 Mitte März außer Dienst gestellt. Auch wenn es sich streng genommen nur um eine „Maschine“ handelt, war durchaus ein bisschen Wehmut dabei, als der Mercedes-Kurzhauber zum letzten Mal das Gerätehaus an der Christian-Faber-Straße verließ. „Immerhin war es unser erstes richtiges Löschfahrzeug“, erinnern sich Wettstettens Feuerwehrleute zurück. Unzählige Male sind sie mit dem Fahrzeug zu Bränden, Unfällen und vielen anderen Schadenslagen ausgerückt

Bei allem Abschied war das „lachende Auge“ bei der Wettstettener Wehr jedoch weitaus größer als das Weinende. Denn als Ersatz konnte ein modernes Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20 in Dienst gestellt werden. Hierbei handelt es sich um einen MAN TGM 15.290 mit einem feuerwehrtechnischen Aufbau der Firma Rosenbauer aus Österreich.

Stellt man „Alt und neu“ gegenüber, lässt sich schnell erkennen, dass sich die Einsatzmöglichkeiten um ein Vielfaches erweitert haben. So ist der Neuwagen mit einem eingebauten Wassertank, einem ausfahrbaren Lichtmast und einer Frontseilwinde ausgestattet. Allesamt Ausrüstungsgegenstände, über die der Vorgänger nicht verfügte!

War das alte Löschgruppenfahrzeug fast ausschließlich für die Brandbekämpfung ausgelegt, so ist man mit dem HLF zusätzlich für die vielfältigsten technischen Hilfeleistungen gewappnet: Hebekissen, hydraulischer Rettungssatz, Türöffnungswerkzeuge, Lkw-Rettungsplattform und Säbelsäge sind nur einige Einträge der Beladeliste für dieses Ressort.

Doch bei allem Altersunterschied von über drei Jahrzehnten sind die Wettstettener Feuerwehrleute gleichermaßen auf beide Fahrzeuge stolz: So war das alte LF 8 eines der letzten Fahrzeuge, das als Mercedes-Benz-Kurzhauber für eine kommunale Feuerwehr ausgeliefert wurde. Ab Ende der 1970er Jahre wurden nämlich voranging die sogenannten „Frontlenker-Fahrgestelle“ – also Lkws ohne markante Motorhaube – ausgeliefert.

Nach zahlreichen Übungen, Einweisungsfahrten und der offiziellen Indienststellung steht der Wehr nun der nächste Meilenstein bevor! Denn am 24. April 2016 erhält das Fahrzeug mit dem Funkrufnamen „Florian Wettstetten 40/1“ den kirchlichen Segen und wird dabei der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Verantwortlichen der Wehr können dann auf eine arbeitsreiche Zeit zurückblicken! So wendete das Team um Andreas Klier ungezählte Stunden für Besichtigungstermine, Besprechungen, Planungen und Abnahmen auf. Das Ergebnis daraus kann sich sehen lassen!


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VSA (Verkehrssicherungsanhänger)

Florian Kösching VSA

 

"Es sind Meldungen, die einen traurig und nachdenklich zugleich stimmen", erzählt Köschings Feuerwehrkommandant Jürgen Meier. Gemeint sind damit die Berichterstattungen von Unfällen, bei denen Feuerwehrfahrzeuge zerstört oder gar Einsatzkräfte zu Schaden kommen. "Neben der Bewältigung der Einsatzlage hat die Sicherheit der eingesetzten Mannschaften immer oberste Priorität", erklärt Meier. Neben einer entsprechenden Ausbildung, bei welcher auf Gefahren an Unfallstellen hingewiesen wird, bedarf es natürlich auch einer speziellen Ausrüstung - wie etwa den sogenannten "Verkehrssicherungsanhängern" (VSA).

In den letzten Jahren wurden bereits mehrere Feuerwehren des Landkreises Eichstätt mit diesen Anhängern ausgestattet. Auch die Köschinger Wehr konnte im Mai 2016 einen VSA in Dienst stellen. Das Besondere hierbei: Für die Marktgemeinde entstanden bei der Anschaffung keinerlei Kosten! Stattdessen griff ein großzügiger Spender in die eigene Tasche! "Solch ein Vorfall passiert nicht alle Tage und ist ein absoluter Glücksfall", merkt Kommandant Meier mit einem Augenzwinkern an.

Doch nicht nur durch diese Spende konnte die Beschaffung ermöglicht werden, sondern auch durch die Vermittlungsarbeit der Kreisbrandinspektion mit einer Autobahnmeisterei, die ein Gebrauchtmodell veräußerte. Nach wenigen Anpassungen seitens der Gerätewarte steht nun ein vollwertiges Einsatzgerät mit den notwendigen Warneinrichtungen zur Verfügung.


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TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug)

Florian Ried 44/1
  • Fahrgestell: Volkswagen LT
  • Aufbau: Eigenausbau
  • Indienststellung: 2016

 

In den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden sie tausendfach in Bayern beschafft: die Tragkraftspritzenanhänger (TSA). Bestückt mit Schläuchen, Armaturen und einer eingeschobenen, motorbetriebenen Pumpe war es den Wehren möglich, selbstständig einen Löschangriff einzuleiten. Für die Gemeinden stellten diese Anhänger indes eine kostengünstige Alternative zu selbstfahrenden Fahrzeugen dar.

Über 40 Jahre nach diesem „Beschaffungs-Boom“ hat sich die Sichtweise auf die TSA jedoch geändert. So stehen in Zeiten rückläufiger, landwirtschaftlicher Betriebe auch immer weniger Traktoren als Zugfahrzeuge parat. Groß ist auch die Gefahr, dass sich die verbliebenen Schlepper im Brandfall auf den Feldern befinden oder dass erst Anbauten entfernt werden müssen.

Diese Probleme beschäftigte bis vor Kurzem auch die Freiwillige Feuerwehr Ried. Die Aktiven der kleinen Ortsteilwehr freute es daher sehr, dass sie ihren alten Anhänger gegen ein Tragkraftspritzenfahrzeug ersetzen konnten.

Ermöglicht wurde diese Beschaffung durch eine großzügige Spende der Firma Sunpro Haustechnik, einen Zuschuss der Gemeinde Dollnstein und eine gehörige Portion an Eigenleistung. Den Ausbau des gebrauchten VW Transporters übernahmen die Feuerwehrleute des 60 Einwohner-Ortsteils nämlich selbst. Ehe die vorhandenen Geräte aus dem Anhänger in das Fahrzeug geräumt werden konnten, wurden knapp 300 Arbeitsstunden aufgewendet.


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TSF-W (Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser)

Florian Hirschberg 46/1
  • Fahrgestell: Iveco
  • Aufbau: Ziegler
  • Baujahr: 2015
  • Indienststellung: 2015

 

Im August 2015 konnte die Freiwillige Feuerwehr Hirschberg ihr neues Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) in Empfang nehmen. Für die Aktiven des Beilngrieser Stadtteils begann damit eine völlig "neue Zeitrechnung". So zählen zur Beladung auch erstmals Atemschutzgeräte. Diese Tatsache forderte von den Floriansjüngern bereits im Vorfeld großes Engagement! Noch im September bzw. Oktober ließen sich zehn Aktive zu Atemschutzgeräteträgern ausbilden. Ein Beweis dafür, dass sich die Feuerwehr des Beilngrieser Stadtteils nicht nur technisch, sondern auch in puncto "Ausbildung" auf dem neuesten Stand befindet.

Ein großer Pluspunkt des modernen Fahrzeuges stellt der fest eingebaute Wassertank dar. Neben den "obligatorischen" Schläuchen, Armaturen und der Tragkraftspritze für die Brandbekämpfung können die Hirschberger Wehrleute auch bei kleineren Technischen Hilfeleistungen tätig werden. Hierfür wurde unter anderem ein Stromerzeuger, ein Beleuchtungssatz sowie eine Motorkettensäge verladen.


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WLF (Wechselladerfahrzeug)

Florian Lenting 35/1
  • Fahrgestell: Mercedes-Benz
  • Aufbau: DTS Fahrzeugbau
  • Baujahr: 2015
  • Indienststellung: 2015

 

Angefangen von Ölspuren über Schadenslagen mit Gefahrgut bis hin zu Unwetterkatastrophen: Das Aufgabengebiet der Feuerwehren ist breit gefächert und beschränkt sich seit vielen Jahrzehnten nicht nur auf das Löschen von Bränden. Diese verschiedenartigen Einsatzlagen fordern natürlich auch eine entsprechende Ausrüstung. Um in diesem Punkt flexibel reagieren zu können, setzen viele Feuerwehren auf sogenannte "Gerätewagen-Logistik". Dabei handelt es sich um Fahrzeuge mit Planen- bzw. Kofferaufbauten, die je nach Schadenslage individuell beladen werden können. Als eine der ersten Feuerwehren in der Region beschaffte die Lentinger Wehr im Jahre 1994 ein solches Fahrzeug.

Als nach über zwei Jahrzehnten ein Ersatz notwendig wurde, beschritt die Wehr an der Autobahn A9 wieder neue Wege! So entschieden sich die Verantwortlichen nicht für ein gleichwertiges Fahrzeug, sondern für ein Wechselladerfahrzeug. Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich ein Lastkraftwagen, der individuell mit verschiedensten Abrollbehältern (AB) beladen werden kann. Die Aufnahme der Behälter erfolgt dabei über einen hydraulischen Lastarm, der fest mit dem Fahrgestell verbunden ist.

Das Wechselladerfahrzeug der Lentinger Wehr - übrigens das erste seiner Art im Landkreis Eichstätt - wurde auf einem Fahrgestell von Mercedes-Benz realisiert. Den feuerwehrtechnischen Aufbau fertigte die Firma DTS in Augsburg. Eine Besonderheit weist "Florian Lenting 35/1" - so der Funkrufname - bei der Farbgebung auf: Statt einer Lackierung wurden nämlich leuchtrote Folien aufgebracht.

Bislang wurde für das Wechselladerfahrzeug ein AB-Logistik angeschafft, welchen die Firma Jerg aus Baltringen fertigte. Aufgrund des hohen Ladevolumens und zahlreicher Verzurrmöglichkeiten kann der Abrollbehälter vielseitig verwendet werden.


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VSA (Verkehrssicherungsanhänger)

Florian Lenting VSA

Einen nicht unerheblichen Teil ihrer Einsätze muss die Freiwillige Feuerwehr Lenting auf der nahe gelegenen Autobahn BAB 9 bewältigen. Die Hilfskräfte sind dabei einer, nicht zu unterschätzenden Gefahr ausgesetzt. Kommt es doch deutschlandweit immer wieder zu schweren Unfällen, bei denen Auto- und LKw-Fahrer die Fahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst übersehen und mit diesen kollidieren.

Um die Sicherheit aller beteiligten Einsatzkräfte zu erhöhen, beschaffte die Lentinger Wehr im Jahr 2015 einen sogenannten Verkehrssicherungsanhänger. Hierbei handelt es sich um einen einachsigen Anhänger, der unter anderem mit Verkehrsleitkegeln und Warnleuchten bestückt ist.

"Herzstück" des neuen Geräts ist jedoch eine große, ausklappbare Warneinrichtung am Heck. Diese kann bereits aus großer Entfernung von herannahenden Verkehrsteilnehmern erkannt werden.


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Neues Feuerwehrgerätehaus (FWGH)

der Freiwilligen Feuerwehr Kevenhüll

Zu klein, alt und marode: Das bisherige Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Kevenhüll entsprach längst nicht mehr den Anforderungen an eine moderne Hilfsorganisation. Der Beilngrieser Stadtrat fasste daher im Dezember 2011 den Beschluss, ein neues Gebäude zu errichten. Vorangegangen war dieser Entscheidung jedoch eine langwierige Abstimm- und Planungsphase von über zehn Jahren.

Mit sehr viel Enthusiasmus und einer gehörigen Portion an Eigenleistung konnten die Kevenhüller diese "Verzögerung" jedoch wieder schnell wettmachen. So gingen über 3.000 Arbeitsstunden auf das Konto der freiwilligen Helfer. Die Bauzeit betrug nur eineinhalb Jahre!

Heute können die knapp 80 Feuerwehrfrauen und -männer sehr stolz auf ihr neues Gerätehaus sein! Es verfügt über einen Stellplatz für den Tragkraftspritzenanhänger, einen Aufenthaltsraum samt Küche sowie über die notwendigen Sanitäranlagen. Im Dachgeschoss konnte sogar ein Schulungsraum eingerichtet werden.


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MTW (Mannschaftstransportwagen)

Florian Kasing 14/1

 

"Fit für die Zukunft" ist die Freiwillige Feuerwehr Kasing. Dies wird deutlich, wenn man in die Fahrzeughalle des Gerätehauses blickt. So wurde erst im Sommer 2014 ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 10 mit umfangreicher Ausstattung beschafft. Eine sinnvolle Ergänzung zum modernen Löschfahrzeug bildet das jüngste Fahrzeug der Kasinger Wehr: ein Mannschaftstransportwagen (MTW). Wie der Name verrät, dient es in erster Linie zum Transport von Einsatzkräften. Eine ganze Löschgruppe - bestehend aus 9 Personen - findet im geräumigen Innenraum Platz.

Eher "überschaubar" fällt daher die restliche Beladung aus: Im Heckbereich wurden unter anderem Schaufel, Besen, ein Schlauchrollgerät sowie Material für die Verkehrsabsicherung verstaut. Dank zweier Transportkisten können weitere Ausrüstungsgegenstände ganz individuell zugeladen werden.

Mit "Florian Kasing 14/1" - so der Funkrufname - konnte im Oktober 2015 ein 24 Jahre altes Mehrzweckfahrzeug ersetzt werden. Der betagte Vorgänger diente im "ersten Leben" einer Kasinger Musikgruppe als Fortbewegungsmittel und wurde 2001 zum Feuerwehrfahrzeug umgebaut.


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MZF und MTW (Mehrzweckfahrzeug und Mannschaftstransportwagen)

Florian Kösching 11/1 und Florian Kösching 14/1

 

Angefangen vom Fahrgestell über die Beklebung bis hin zu den „Frontblitzern“: Auf den ersten Blick ist zwischen den zwei neuen Köschinger Feuerwehrfahrzeugen kein großer Unterschied zu erkennen – zumindest äußerlich. Erst bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass es sich bei den VW Craftern um verschiedenartige Fahrzeuge handelt. So konnte die Köschinger Wehr im Oktober 2015 ein sogenanntes Mehrzweckfahrzeug sowie einen Mannschaftstransportwagen in Dienst stellen.

„Diese Anschaffungen waren das Ergebnis eines, von uns erstellten Konzepts“, erklärt Kommandant Jürgen Meier. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der Ersatzbeschaffung eines 28 Jahre alten Mehrzweckfahrzeuges (MZF). Dieser Wagen verfügte über keine Sicherheitsgurte, Kopfstützen und Airbags. Zudem wies die Karosserie nicht unerhebliche Korrosionsschäden auf. „Eine Instandsetzung des betagten MZF wäre alles andere als wirtschaftlich gewesen“, stellt Meier fest.

Bei der weiteren Ausarbeitung des Fahrzeugkonzepts wurden auch andere Aspekte näher durchleuchtet. So wurde festgestellt, dass die Einsatzmöglichkeiten des vorhandenen Kommandowagens eingeschränkt waren, während bei einer Vielzahl von Anlässen ein weiteres Fahrzeug zur Personenbeförderung nötig wäre. Hinzu kam die Tatsache, dass auch die Ortsteilfeuerwehr Kasing einen adäquaten Ersatz für ein, in die Jahre gekommenes Mehrzweckfahrzeug benötigt.

Ende 2014 – nach vielen Terminen und Abstimmungsrunden mit Verantwortlichen und Firmen - konnte dem Marktrat Kösching ein zukunftsorientierter Antrag vorgelegt werden. Dieser fand deren volle Zustimmung und sah den Kauf eines Mannschaftstransportwagens (MTW) sowie eines Mehrzweckfahrzeuges für die Köschinger Wehr vor. Ebenso eine Ersatzbeschaffung für das Kasinger Fahrzeug.

Die drei Neuen wurden auf einem Volkswagen-Fahrgestell realisiert, während die Firma Geidobler den Innenausbau übernahm. Durch diese „Sammelbestellung“ wurde nicht nur eine Reduzierung der Anschaffungskosten erreicht! Auch der Ausrüstungsstand der Marktfeuerwehren erfuhr eine Modernisierung.

„Gerade bei Einsätzen konnten wir unsere Möglichkeiten mit den beiden Neuen erweitern“, merkt Kommandant Jürgen Meier an. Dies wird vor allen Dingen beim Mehrzweckfahrzeug bemerkbar, welches stets als Erstes ausrückt. Besetzt ist es mit dem Einsatzleiter bzw. Zugführer. Die Beladung enthält daher alle notwendigen Einsatzpläne. Bei Großschadenslagen kann im MZF die Einsatzleitung eingerichtet werden. Für diesen Zweck wurde im Mannschaftsraum ein Arbeitstisch mit Funkgeräten installiert. Des Weiteren stehen Notebook, Drucker und Telefon parat. Ein Aggregat sowie Geräte für die Verkehrsabsicherung und das Ausleuchten von Schadensstellen wurde im Heck verstaubt. Auch ein aufblasbares Zelt – zur Bildung von Sammelstellen – wurde verlastet. Das Besondere hierbei: Dieses Zelt wurde von der aktiven Mannschaft selbst gekauft!

Weitaus überschaubarer fällt die Beladung des „zweiten Neuen“ aus, welcher in erster Linie für den Mannschaftstransport verwendet wird. Hierzu findet eine komplette Gruppe – also neun Einsatzkräfte – im geräumigen Innenraum Platz. Weitere Gegenstände können je nach Bedarf im hinteren Bereich zugeladen werden.


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Neues Feuerwehrgerätehaus (FWGH)

der Freiwilligen Feuerwehr Schönfeld

Als "krönenden Abschluss" kann man die Einweihung des Feuerwehr- und Dorfgemeinschaftshauses in Schönfeld bezeichnen. So bildeten die Feierlichkeiten Ende September 2015 den Abschluss der Dorferneuerung. Passend zum Ortsnamen steht dem Schernfelder Ortsteil nun ein wirklich schönes Gebäude für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung.

Mit dem Bezug des Neubaus hat sich auch die Unterbringung der Freiwilligen Feuerwehr schlagartig verbessert! So kann die Ausrüstung nun in einer geräumigen und hellen Fahrzeughalle untergestellt werden. Für einen, der heutigen Zeit angemessenen Dienstbetrieb stehen alle notwendigen Sozial- und Funktionsräume zur Verfügung.

Diese Tatsache bietet den Aktiven völlig neue Möglichkeiten in puncto "Ausbildung". Immerhin können jetzt Schulungen und Lehrgänge - wie beispielsweise die Truppmann-Ausbildung - an Ort und Stelle abgehalten werden.


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LF 10 (Löschgruppenfahrzeug)

Florian Workerszell 43/1
  • Fahrgestell: Mercedes-Benz
  • Aufbau: Rosenbauer
  • Baujahr: 2015
  • Indienststellung: 2015

 

Was die Ausrüstung betrifft, dürften die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Workerszell nun rundum zufrieden sein. So konnte im August 2008 die Einweihung des neuen Feuerwehr-Gerätehauses gefeiert werden. Ausgestattet mit einer geräumigen Fahrzeughalle und allen notwendigen Funktions- und Sozialräumen ist es ein wahrer Prachtbau, an welchem Feuerwehrleute und Dorfgemeinschaft noch sehr lange ihre Freude haben werden.

Nachdem die Gemeinde Schernfeld somit vor rund sieben Jahren für eine ordnungsgemäße Unterbringung ihrer Ortsteilfeuerwehr gesorgt hatte, stand nun die Beschaffung eines neuen Löschfahrzeuges auf der Agenda. Von einem "Luxus" könne man jedoch keinesfalls sprechen, schließlich hatte das bisherige Fahrzeug stolze 38 Jahre (!) auf dem Buckel. Mit der Anschaffung des Neuwagens - einem sogenannten Löschgruppenfahrzeug LF 10 - befinden sich die Workerszeller Floriansjünger auf der "Höhe der Zeit". So ist es mit allen notwendigen Gerätschaften für die Brandbekämpfung sowie für technische Hilfeleistungen bestückt. Einen erheblichen Mehrwert bei Einsätzen bringt der eingebaute Löschwassertank mit sich!


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TS 8/8 (Tragkraftspritze)

Florian Kottingwörth
  • Hersteller: Ziegler (Giengen/Brenz)
  • Leistung: 1.900 Liter/Minute (bei 10 bar)
  • Baujahr: 2015
  • Indienststellung: 2015

 

Mit seinen rund 450 Einwohnern zählt der Beilngrieser Stadtteil Kottingwörth zu den kleineren Orten im Landkreis Eichstätt. Ungeachtet der Bevölkerungszahl verfügt man jedoch über eine sehr aktive Feuerwehr! Gemessen an der Größe des Dorfes ist der Ausrüstungsstand vergleichsweise "überschaubar". So steht im 2006 eingeweihten Gerätehaus ein Tragkraftspritzenanhänger TSA aus dem Jahre 1962.

Herzstück dieses Anhängers war bislang eine Tragkrafspritze (TS) der Firma Paul Ludwig, welche am 15. Februar 1962 ausgeliefert wurde. Dank Antragstellung der Kameraden ist die gut gepflegte Pumpe noch heute in Besitz der Kottingwörther Wehr. Aufgrund ihres stolzen Alters wurde die TS, die über einen 34 PS-starken VW Käfer-Motor verfügt, einem fachmännischen Gutachten unterzogen. Schwierige Ersatzteilbeschaffungen und unverhältnismäßig hohe Reparatur- und Austauschkosten veranlassten die Verantwortlichen im Dezember 2013 zu einem Antrag auf Ersatzbeschaffung.

Einige Monate später kam es zu einem öffentlichen Typenvergleich in Kottingwörth, welchem auch Vertreter vieler anderer Ortsteilfeuerwehren beiwohnten. Nach Abwägung der jeweiligen Vor-und Nachteile zwischen den verschiedenen Modellen entschied man sich schließlich für das Modell "Ultra Power 4" der Firma Ziegler. Den kirchlichen Segen erhielt die "Spritze" am 22. August 2015.

Nach stolzen 53 Jahren verfügt die Freiwillige Feuerwehr Kottinwörth nun über die leistungsstärkste Tragkraftspritze auf dem Markt. Sie ist somit für die Zukunft gut gerüstet!


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MTW (Mannschaftstransportwagen)

Florian Hofstetten 14/1
  • Fahrgestell: Ford Transit
  • Aufbau: Eigenausbau
  • Baujahr: 2015
  • Indienststellung: 2015

 

Dieses Problem kennen viele Freiwillige Feuerwehren, die lediglich über nur ein Fahrzeug verfügen: Bei Einsätzen und Übungen können maximal neun Personen im Löschfahrzeug Platz nehmen - die restliche Mannschaft muss mit Privat-Pkws nachrücken. Diese Zustände gehören in Hofstetten (Gemeinde Hitzhofen/Oberzell) nun der Vergangenheit an. So konnte im Sommer 2015 - zum bereits vorhandenen Löschgruppenfahrzeug LF 8 - ein sogenannter Mannschaftstransportwagen (MTW) in Dienst gestellt werden.

"Florian Hofstetten 14/1" - so der Funkrufname - dient aber nicht nur zum Transport der Einsatzkräfte! So besticht der Ford Transit durch eine umfangreiche Ausstattung, die weit über die Normbeladung hinausgeht. Öffnet man die Hecktüren des Fahrzeuges kommen Motorkettensäge, Gerätschaften zur Verkehrsabsicherung, Ölbindemittel und Kehrgeräte, Schmutzwasserpumpe, Stromerzeuger, Insektenschutzanzüge, LED-Flutlichtstrahler mit Teleskop-Stativ und eine Teleskopleiter zum Vorschein. Viele Einsatzlagen können somit autark mit dem MTW abgearbeitet werden.

Doch nicht nur in puncto "Equipment", das vom Feuerwehrverein finanziert wurde, ist der Neuwagen etwas Besonderes! Die Hofstettener Floriansjünger investierten rund 400 Arbeitsstunden und bauten den "Kombi" in Eigenregie aus! So wurde der Innenraum komplett verkleidet sowie eine Trennwand und ein Regalsystem eingebaut. Auch das Anbringen von Signalanlage,  Umfeldbeleuchtung, Rückfahrkamera sowie die Montage des Fahrzeugfunks sind "made by Feuerwehr Hofstetten".

Durch dieses hohe Engagement - unter der fachkundigen Leitung der beiden Kommandanten - konnte der Anschaffungspreis übrigens um rund die Hälfte reduziert werden! Dieses Fahrzeug ist also ein toller Beweis dafür, dass Feuerwehrleute für alles eine Lösung parat haben und auch selbst mit anpacken - und das nicht nur bei den Einsätzen!


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Neues Feuerwehrgerätehaus (FWGH)

der Freiwilligen Feuerwehr Obereichstätt

Grund zum Feiern hatte die Freiwillige Feuerwehr Obereichstätt am 13. Juni 2015. An diesem Tag konnten die Floriansjünger des Dollnsteiner Ortsteils nämlich die Einweihung ihres neuen Feuerwehrgerätehauses begehen. Dem Festakt Mitte Juni war dabei eine über dreijährige Bauzeit vorausgegangen. So wurde im  Frühjahr 2012 mit dem Abriss des alten Gemeindehauses, welches an der Stelle des neuen Feuerwehrhauses stand, begonnen. In dem maroden Gebäude hatte auch die Feuerwehr ihre Heimat.

Ebenso wie die Planung der Elektroinstallation wurden auch die Installation der Sanitäranlagen, die Malerarbeiten, der Innenausbau und die Errichtung der kompletten Aussenanlagen in Eigenregie ausgeführt. Neben dieser beachtlichen Eigenleistung, bei der über 3.000 Arbeitsstunden gezählt wurden, unterstützte auch der Feuerwehrverein das Bauvorhaben: Teeküche und Kommandantenbüro wurden nämlich aus der Vereinskasse finanziert.


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TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug)

Florian Hüttenhausen 44/1
  • Fahrgestell: Volkswagen
  • Aufbau: Ziegler
  • Baujahr: 2015
  • Indienststellung: 2015

 

Eine wahre "Rundumerneuerung" erfuhr die Freiwillige Feuerwehr Hüttenhausen-Offendorf in den letzten drei Jahren. So konnte im Herbst 2012 der "Vereinsbahnhof" eingeweiht werden. Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich das Dorfgemeinschaftshaus, in welchem auch die Feuerwehr eine neue Heimat fand.

Nachdem vor knapp drei Jahren für eine zeitgemäße Unterbringung gesorgt wurde, stand nun die Beschaffung eines modernen Löschfahrzeuges an. Anfang Juli 2015 konnte das neue Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) bei der Firma Ziegler im schwäbischen Giengen an der Brenz abgeholt werden. "Florian Hüttenhausen-Offendorf 44/1" - so der Funkrufname - ersetzt ein altes TSF, welches im früheren Leben als Gerätewagen-Atemschutz bei der Werksfeuerwehr AUDI AG Ingolstadt eingesetzt wurde. Die Floriansjünger hatten den VW Transporter in Eigenregie umgebaut und auf ihre Belange angepasst.

Mit dem neuen Fahrzeug - einem VW Crafter - konnte die Schlagkraft der Feuerwehr in dem Mindelstettener Ortsteil erheblich gesteigert werden. Denn neben dem Equipment für die Brandbekämpfung sind auch ein Stromaggregat und ein Beleuchtungssatz verlastet.


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TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug)

Florian Zandt 44/1
  • Fahrgestell: Opel
  • Aufbau: Ziegler
  • Baujahr: 2015
  • Indienststellung: 2015

 

Einen Grund zum Feiern hatte die Freiwillige Feuerwehr Zandt im Mai 2015 als ihr neues Tragkraftspritzenfahrzeug TSF den kirchlichen Segen erhielt. Aufgezeigt wurde bei diesem Festakt auch der Werdegang des neuen Fahrzeugs. So hatte es 23 Monate gedauert, bis der Neuwagen nach Gemeinderatsbeschluss, Ausschreibungsarbeiten, Aufbaugesprächen und natürlich dem Auf- und Ausbau selbst im Gerätehaus stand.

Apropos „Ausschreibung“: Hier hatte sich gezeigt, dass die Zusammenarbeit mit der Denkendorfer Stützpunktwehr sehr gut funktioniert. So bekamen die Zandter Floriansjünger tatkräftige Unterstützung bei der Ausarbeitung der notwendigen Unterlagen von Gruppenführer Florian Felser.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Entstanden ist ein Fahrzeug, mit welchem die Einsatzkräfte für Brände und kleinere technische Hilfeleistungen gerüstet sind. So verfügt das TSF nicht nur über Tragkraftspritze, Schläuche und Armaturen, sondern auch über eine Tauchpumpe, ein Stromaggregat sowie eine Motorsäge. Bedingt durch die steigende Zahl von Unwettereinsätzen sind diese Gerätschaften unabdingbar – ebenso wie der Beleuchtungssatz bestehend aus Scheinwerfern und Stativ.

Dank dieser Neubeschaffung, welche auf einem Opel-Fahrgestell realisiert und mit einem Aufbau der Firma Ziegler versehen wurde, konnte das 40-jährige Vorgängerfahrzeug in den wohlverdienten „Ruhestand“ verabschiedet werden.


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Neues Feuerwehrgerätehaus (FWGH)

der Freiwilligen Feuerwehr Pfünz

Das neue Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Pfünz ist der beste Beweis dafür, dass Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement in vergleichsweise kleinen Orten einen hohen Stellenwert besitzen. So entstand das Gebäude zu großen Teilen in Eigenregie! Sage und schreibe 3.778 Helferstunden seien so zusammengekommen.

Das Ergebnis kann sich dabei sehen lassen! Durch den tatkräftigen Einsatz aller Pfünzer Feuerwehrleute ist ein modernes und zweckmäßiges Gebäude entstanden, das den Anforderungen an eine moderne Hilfsorganisation gerecht wird. So verfügt die neue "Heimat" der Feuerwehr unter anderem über eine große Fahrzeughalle, die notwendigen Sanitäranlagen sowie einen hellen und großzügigen Schulungsraum.


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GW-Dekon P (Gerätewagen Dekontamination Personen)

Florian Großmehring 67/1
  • Fahrgestell: MAN TGM 18.340
  • Baujahr: 2015
  • Indienststellung: 2015

 

Als bedeutender Tag für den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz kann der 24. Oktober 2015 bezeichnet werden. Denn an diesem denkwürdigen Datum konnten in Manching insgesamt 77 Fahrzeuge an Hilfsorganisationen aus ganz Bayern übergeben werden. Von dieser Investition, welche von Bund und Freistaat getätigt wurde, profitiert auch der Landkreis Eichstätt. So konnte an die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Großmehring ein Gerätewagen zur Dekontamination von Personen - kurz "GW-Dekon P" - übergeben werden.

Das neue Fahrzeug wurde auf einem MAN-Fahrgestell realisiert und verfügt über Allradantrieb und Singlebereifung. Es ist somit voll geländegängig. Eine, im Dachleuchtbalken integrierte Lautsprecher- anlage ermöglicht im Gefahrenfall die Weitergabe von Informationen an die Bevölkerung. Eine hydraulische Hebebühne mit einer Tragkraft von 1.500 Kilogramm befindet sich am Heck.

Auf der 4,30 Meter langen Ladefläche wurde die gesamte Ausrüstung verlastet, die für die Dekontamination von Personen benötigt wird. Hierzu zählt eine kleine Einpersonen-Duschkabine zur Vordekontamination von Einsatzkräften, die einen Chemikalienschutzanzug tragen. Ergänzt wird diese durch jeweils ein Dusch-, Ankleide- und Aufenthaltszelt.

Des Weiteren befinden sich auf dem Gerätewagen ein acht kVA Stromerzeuger, ein "Powermoon" sowie zwei Klappbehälter mit jeweils 1.000 Litern Fassungsvermögen für Trinkwasser. Apropos "Wasser": Ein Durchlauferhitzer, eine Trinkwasser- sowie eine Abwasserpumpe komplettieren die Beladeliste.

Um alle Gerätschaften so schnell wie möglich an die Einsatzstelle befördern zu können, wurde das gesamte Equipment auf Rollcontainern verladen.


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GA-LiMa (Geräteanhänger mobiler Stromerzeuger mit Lichtmast)

Florian Hepberg GA-LiMa
  • Hersteller: Polyma
  • Baujahr: 2015
  • Indienststellung: 2015

 

Zum Ausleuchten von Einsatzstellen - gerade bei Großschadensereignissen - sowie zur Stromversorgung von Gebäuden, Aufzügen am ICE-Tunnel sowie von Einsatzstellen dient der Geräteanhänger "Mobiler Stromerzeuger mit Lichtmast" - kurz "LiMa.

Im Frühjahr 2015 wurde ein solcher Anhänger für den Katastrophenschutz im Landkreis Eichstätt beschafft. Als Sponsor konnte man hierbei die Sparkasse Ingolstadt gewinnen. Diese hat sich bereits in der Vergangenheit als Partner der Landkreisfeuerwehren engagiert.

Dieses mobile Stromaggregat mit einer Leistung von 32 Kilowatt und einer Einsatzdauer von bis zu 13 Stunden (mit einer Tankfüllung), ausgestattet mit einem Teleskoplichtmast von bis zu sechs Metern Höhe und bestückt mit je zwei Scheinwerfern mit 1.500 Watt und 400 Watt wurde bei der Freiwilligen Feuerwehr Hepberg stationiert.

Bei der offiziellen Indienststellung Anfang März 2015 konnte Landrat Anton Knapp das Gerät an Kreisbrandrat Martin Lackner übergeben. Zu diesem Anlass waren auch der Sachgebietsleiter Katastrophenschutz im Landkreis Eichstätt Franz Heiß mit seinen Mitarbeitern sowie die Kreisbrandinspektoren Bernhard Sammiller und Hans Baumeister zugegen. Ebenso vor Ort waren die Kreisbrandmeister Erich Drosdziok, Florian Schneider und Franz Waltl.

"Heute sei ein schöner Anlass und es freue ihn dieses Gerät übergeben zu können", sagte Landrat Anton Knapp. Es war ein gemeinsames Anliegen dieses Aggregat für bestimmte Einsätze zur Verfügung stellen zu können, da es gerade bei Nacht wertvolle Dienste leistet. "Es sei flexibel einsetzbar, sowohl stationär als auch mobil. Die Erzeugung von Strom sei immens wichtig. Deshalb sei die Beschaffung dieses Gerätes sinnvoll eingesetztes Kapital", so Knapp.

Heute sei sein erster offizieller Auftritt, sagte das zum 1. März neu bestellte, stellvertretende Vorstandsmitglied der Sparkasse Ingolstadt, Michael Gaßner. Und es sei ein Termin der ihm besonders Spaß mache. An die Führungsmannschaft der Feuerwehr gerichtet sagte Gaßner: "Ihr Engagement verdiene unseren größten Respekt".
Neben Mann- und Frauenpower brauche die Feuerwehr auch Geräte die Energie liefern. Die Verfügbarkeit solcher Geräte war in der Vergangenheit im Landkreis ein Manko, so KBR Martin Lackner. Das soll sich nun ändern. Dieses Stromaggregat sei für Einsätze auf der Autobahn und der ICE- Strecke besonders wichtig und bei der motivierten und engagierten Hepberger Feuerwehr am richtigen Platz.
Er könne heute im Kalender vermerken "ein schöner Tag für Hepberg", stellte Bürgermeister Albin Steiner zufrieden fest. "Es sei eine Auszeichnung für die örtliche Feuerwehr dass dieses Stromaggregat Hepberg zugewiesen wurde. Das Landratsamt, unterstützt durch den Kreisbrandrat, hat eine gute Entscheidung getroffen", so Steiner.


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TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug)

Florian Pfalzpaint 44/1

 

Bis zum Frühjahr 2015 war es ein gewohntes Bild in Pfalzpaint: Zu Einsätzen und Übungen rückte die Feuerwehr mit einem Tragkraftspritzenanhänger aus. Als Zugfahrzeug musste dabei ein Traktor herhalten, während die Mannschaft zu Fuß oder mit Privatfahrzeugen nachfolgte. Dieser Anblick gehört nun der Vergangenheit an! Die Gemeinde Walting kam der Bitte um Motorisierung der Pfalzpainter Wehr nach und stattete diese mit einem sogenannten Tragkraftspritzenfahrzeug - kurz TSF - aus. Nach der Einweihung des neuen Gerätehauses im Jahr 2005 stellt diese, jüngst getätigte Anschaffung einen weiteren Meilenstein in der knapp 145-jährigen Geschichte der Feuerwehr dar.

Die Pfalzpainter Floriansjünger sind somit bestens für künftige Aufgaben und Herausforderungen gerüstet. Dies ist auch ein Verdienst der Vorbesitzer, die das Fahrzeug gewissenhaft pflegten! Die Geschichte des Pfalzpainter TSF begann nämlich im Jahre 1980 bei der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach im Bayerischen Wald. Diese setzten den Wagen, welcher ursprünglich als Löschgruppenfahrzeug LF 8 geführt wurde, bis zum Jahre 1997 ein. Danach fand der Magirus seinen Weg in den Landkreis Eichstätt: Die Ochsenfelder Feuerwehrler übernahmen das Fahrzeug und brachten es auf einen technisch einwandfreien Zustand. So gesehen erlebt das Fahrzeug bei der Feuerwehr Pfalzpaint nun seinen "dritten Frühling".


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MZF und MLF (Mehrzweckfahrzeug und Mittleres Löschfahrzeug)

Florian Ochsenfeld 11/1 und Florian Ochsenfeld 47/1

Ihren Fuhrpark komplett ausgetauscht hat die Freiwillige Feuerwehr Ochsenfeld im Jahr 2014. So konnten ein neues Mehrzweckfahrzeug (MZF) sowie ein Mittleres Löschfahrzeug (MLF) beschafft werden. Die beiden Vorgänger – ein über 30 Jahre altes Löschgruppenfahrzeug LF 8 und ein ebenso altes Mehrzweckfahrzeug – konnten somit ersetzt und an andere Feuerwehren in der Umgebung weitergereicht werden.

Mit den beiden Neuen ist die sehr aktive Mannschaft bestens für ihre Einsätze gewappnet! Dank modernstem Equipment für Brandbekämpfung und kleineren technischen Hilfeleistungen konnte die Schlagkraft weiter erhöht werden. Vor allem mit dem 600 Liter fassenden Wassertank im MLF wurde ein lange gehegter Wunsch der Feuerwehrler erfüllt. Abgerundet wird die Beladung durch Schaummittel, Stromaggregat, Beleuchtungssatz, Micro-CAFS-Löschanlage und einen Hochdrucklüfter.

Hauptaufgaben des zweiten Neuwagens – dem Mehrzweckfahrzeug – sind der Mannschaft- und Gerätetransport. Je nach Einsatzlage kann „Florian Ochsenfeld 11/1“ so individuell eingesetzt werden.

Diese Komplettmodernisierung der Ochsenfelder Wehr ist übrigens Bestandteil eines zukunftsorientierten Feuerwehrkonzepts der Gemeinde Adelschlag, von der die vier Ortsteilwehren und somit alle Gemeindebürger profitieren. Während in Pietenfeld und Adelschlag selbst noch große Investitionen anstehen, wurde in Möckenlohe bereits ein neues Fahrzeug beschafft sowie das Gerätehaus saniert. Rundum zufrieden sind nun auch die Ochsenfelder Floriansjünger mit ihrer modernen Unterkunft und den beiden neuen Fahrzeugen.


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DLAK 23/12 (Drehleiter mit Korb)

Florian Großmehring 30/1
  • Fahrgestell: Mercedes-Benz Atego
  • Aufbau: Metz Aerials
  • Baujahr: 2014
  • Indienststellung: 2014

 

Zu Beginn der 1990er Jahre beschaffte die Freiwillige Feuerwehr Großmehring eine Drehleiter mit einer Rettungshöhe von zwölf Metern. Aufgrund technischer Mängel musste diese jedoch im Juli 2013 außer Dienst gestellt werden. Rascher Handlungsbedarf bestand somit für den Großmehringer Gemeinderat, welcher noch im November desselben Jahres den Grundsatzbeschluss für eine Ersatzbeschaffung fällte. Dieser umsichtigen Entscheidung und der tatkräftigen Ausschreibungsarbeit der Feuerwehr war es zu verdanken, dass bereits ein knappes Jahr später die neue Drehleiter bei der Firma Metz in Karlsruhe abgeholt werden konnte.

Den Aktiven der Großmehringer Wehr steht seither ein modernes Hubrettungsfahrzeug mit einer Rettungshöhe von 32 Metern zur Verfügung. Im Vergleich zu den drei anderen Drehleitern im Landkreis Eichstätt weist das Großmehringer Exemplar eine Besonderheit auf. So kann der vordere Teil des Leiterparks um bis zu 70 Grad abgeknickt werden.

Je nach Schadenslage können am Rettungskorb verschiedenste Gerätschaften montiert werden – wie etwa eine Krankentragenhalterung für Personenrettungen oder ein Wenderohr bei Löscharbeiten. Komplettiert wird die Beladung durch verschiedene weitere Ausrüstungsgegenstände wie etwa Absturzsicherungssatz, Stromerzeuger, Hochdrucklüfter, verschiedenste Krankentragen oder einen Beleuchtungssatz. Für die Brandbekämpfung stehen Atemschutzgeräte, Schläuche und Armaturen bereit.


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Neues Feuerwehrgerätehaus (FWGH)

der Freiwilligen Feuerwehr Böhming

"Anlaufstelle für das ganze Dorf" - mit dieser Schlagzeile berichtete der "Eichstätter Kurier" Anfang August 2014 über die Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses in Böhming.

Für die Feuerwehrleute des 630-Seelen-Dorfes war die offizielle Übergabe - verbunden mit der kirchlichen Weihe und einem anschließenden Dorffest - ein freudiger Anlass. Kein Wunder: Die Feierlichkeiten bildeten den krönenden Abschluss einer 17-monatigen Schaffensphase. Sage und schreibe 1.700 Stunden an Eigenleistung wurden dabei von den Böhminger Floriansjüngern erbracht. So kann das Gerätehaus - welches mit dem sanierten Schulgebäude eine "Einheit" bildet - nicht nur als "Anlaufstelle für das ganze Dorf", sondern auch als dessen Werk erachtet werden.

Mit der neuen Unterkunft steht der Feuerwehr des Kipfenberger Ortsteils nun eine moderne Unterbringungsmöglichkeit für das Löschfahrzeug, die Schutzanzüge und alle weiteren Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung.


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HLF 10 (Hilfeleistungslöschfahrzeug)

Florian Kasing 42/1
  • Fahrgestell: MAN TGM 13.290
  • Aufbau: Ziegler
  • Baujahr: 2014
  • Indienststellung: 2014

 

Für die  Freiwillige Feuerwehr Kasing war der Juli 2014 ein ganz besonderer Monat. So konnten die Aktiven um Kommandant Martin Weyer am 8. Juli ihr neues Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 10/6 bei der Firma Ziegler in Giengen an der Brenz abholen. Zehn Tage später wurde das neue Fahrzeug dann offiziell in Dienst gestellt. Mit "Florian Kasing 42/1" - so der Funkrufname - ging ein lange gehegter Wunsch der Feuerwehrleute in Erfüllung. Konnten sie doch nun den 25 Jahre alten Vorgänger in "Ruhestand" schicken.

Ausgestattet ist das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug mit allen notwendigen Gerätschaften für die Brandbekämpfung. Auch die, seit 1965 in Dienst stehende Tragkraftspritze konnte untergebracht werden und bildet so eine Ergänzung zum 1.000 Liter fassenden Löschwassertank. Permanent werden auch 120 Liter Schaummittel mitgeführt. Bei Löscharbeiten kann künftig auf eine Schaumzumischanlage zurückgegriffen werden. Anders als beim Vorgängerfahrzeug ist die Atemschutzausrüstung, welche erst im Jahr 2012 modernisiert wurde, im Mannschaftsraum untergebracht. Somit können sich vier Geräteträger zeitgleich während der Anfahrt ausrüsten.

Zweifelsohne: Dank modernster Technik und vieler neuer Ausrüstungsgegenstände konnte die Schlagkraft der Kasinger Wehr erheblich gesteigert werden. Bedingt durch den ausfahrbaren pneumatischen Lichtmast sowie den hydraulischen Rettungssatz mit Spreizer und Schneidgerät kam auch ein neues Aufgabenfeld für die Floriansjünger hinzu. So ist die Feuerwehr Kasing nun auch für schwere Verkehrsunfälle gewappnet.  Durch umfangreiche Ausbildungs- und Schulungsmaßnahmen konnten die Aktiven jedoch bereits im Vorfeld vorbereitet werden.


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Neues Feuerwehrgerätehaus (FWGH)

der Freiwilligen Feuerwehr Bettbrunn

Der 12. Januar 2014 ging zweifelsfrei in die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Bettbrunn ein. An diesem Tag konnte nämlich das neue Gerätehaus in der Mitte des Köschinger Ortsteils eingeweiht und somit seiner Bestimmung übergeben werden.

Der kleinen - aber schlagkräftigen - Wehr steht nun ein modernes Gebäude zur Verfügung, das keinerlei Wünsche offen lässt. So verfügt der Neubau über einen großen Stellplatz für das Tragkraftspritzenfahrzeug, eine Werkstatt mit angrenzendem Lagerraum, einem Büro sowie den notwendigen Sanitäranlagen. Die Schutzkleidung findet in einem separaten Umkleideraum Platz. Im Dachgeschoss konnten ein Mehrzweckraum und ein Floriansstüberl, welches auch für Schulungen verwendet wird, untergebracht werden.

Mit dem Neubau des Gerätehauses ging übrigens ein lang gehegter Wunsch der "Floriansjünger" in Erfüllung. Seit vielen Jahren wurden nämlich die Zustände im alten Domizil bemängelt. Kein Wunder: Das, 1958 erbaute Feuerwehrhaus platzte aus allen Nähten und entsprach längst nicht mehr den Anforderungen an eine moderne Wehr.

Vom neuen Haus, bei welchem sehr viele Arbeiten von den Bettbrunnern in Eigenleistung verwirklicht wurden, profitiert nicht nur die Feuerwehr. Denn an deren Räume grenzt das Dorfgemeinschaftshaus, in welchem auch die übrigen Ortsvereine ihre Heimat gefunden haben.


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MTW (Mannschaftstransportwagen)

Florian Beilngries 14/1

 

Seit vielen Jahren verfügt die Beilngrieser Feuerwehr über den "klassischen" Löschzug - bestehend aus zwei Löschfahrzeugen, einer Drehleiter und einem Kommandowagen bzw. Einsatzleitwagen. Letztgenanntes Fahrzeug - ein Audi A4 Avant - musste aufgrund technischer Mängel im Jahr 2012 außer Dienst gestellt werden.

Als Ersatz wurde ein sogenannter Mannschaftstransportwagen beschafft. Gegenüber seinem Vorgänger weist "Florian Beilngries 14/1" - so sein Funkrufname - einige Vorteile auf. So verfügt der Neuwagen unter anderem über mehr Sitzplätze als das ausrangierte Fahrzeug. Gerade bei der Verkehrsregelung - beispielsweise nach Unfällen - seien die Einsatzkräfte nun noch flexibler.

Der Mannschaftstransportwagen der Feuerwehr Beilngries symbolisiert auch das enorme Engagement des Feuerwehrvereins. Bei den Anschaffungskosten waren nämlich nicht nur der Freistaat Bayern und die Stadt Beilngries beteiligt, sondern auch der Verein mit einem erheblichen Anteil. Ebenso konnte man sich über Spenden freuen.


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MZF (Mehrzweckfahrzeug)

Florian Böhmfeld 11/1

 

Die Gemeinde Böhmfeld hat sich im Jahr 2012 dazu entschieden, ein Tragkraftspritzenfahrzeug TSF aus dem Jahre 1974 zu ersetzen. Die Wahl für einen geeigneten Ersatz fiel hierbei auf ein sogenanntes Mehrzweckfahrzeug MZF. Bei "Florian Böhmfeld 11/1" - so der Funkrufname des "Neuen" - handelt es sich um einen 136 PS starken VW-Crafter mit einem feuerwehrtechnischen Ausbau der Firma Compoint aus Forchheim.

Zur Beladung gehören unter anderem eine Motorkettensäge, eine Schmutzwasserpumpe sowie ein kleines Notstromaggregat. Weiterhin wurde eine Heckwarneinrichtung in LED-Technik am Fahrzeug angebracht, um Unfallstellen gegen den nachfolgenden Verkehr abzusichern.

Vorallem zur Abarbeitung von kleineren Einsätzen - wie umgestürzte Bäume oder vollgelaufene Keller - eignet sich das neue Mehrzweckfahrzeug hervorragend. Durch seine acht Sitzplätze kann fast eine komplette Gruppe von "A nach B" befördert werden. Mit ihrem neuen MZF sind die Einsatzkräfte der - rund 1.600 Bewohner zählenden - Gemeinde Böhmfeld hervorragend für die Zukunft gerüstet. Zweites Fahrzeug der Wehr ist ein Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 aus dem Jahre 1999.


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DLAK 23/12 (Drehleiter mit Korb)

Florian Kösching 30/1
  • Fahrgestell: Iveco
  • Aufbau: Magirus
  • Baujahr: 2012
  • Indienststellung: 2012

 

Nach 31 Dienstjahren hatte die Drehleiter der Köschinger Feuerwehr im Jahr 2012 endgültig ausgedient. Kein Wunder, das Fahrzeug war nämlich nicht nur in Kösching im Einsatz. So wurde der Wagen in seinem „ersten Leben“ 18 Jahre bei der Berufsfeuerwehr München fast täglich eingesetzt, ehe er von der Köschinger Wehr übernommen wurde. Der „Zahn der Zeit“ war dabei nicht spurlos vorbeigegangen: Schäden am Leiterpark sowie erhebliche Gebrauchs- und Verschleißspuren machten einen weiteren Einsatz nicht mehr möglich.

„Als wir nach einem Ersatzfahrzeug für unsere alte Drehleiter Ausschau hielten, wurden mehrere Möglichkeiten geprüft“, erinnert sich Köschings Kommandant Jürgen Meier zurück. Aus Gesichtspunkten der Wirtschaftlichkeit und der Kosten wurden eine Restaurierung des vorhandenen Geräts sowie der Kauf eines Gebrauchtwagens ausgeschlossen. „Die beste Lösung stellte eine Neuanschaffung dar”, so Meier weiter.

Durch die Weitsicht des Marktgemeinderats sowie den unermüdlichen Einsatz einiger engagierter Kameraden wurde das Vorhaben „Neue Drehleiter“ rasch verwirklicht! „Florian Kösching 30/1“ – so der Funkrufname – konnte bereits Mitte Juli im Ulmer Herstellerwerk abgeholt werden.

Bei dem neuen Fahrzeug handelt es sich um eine Magirus-Leiter, welche auf einem Iveco-Fahrgestell aufgebaut wurde. Mit einer Besatzung von drei Feuerwehrleuten werden zahlreiche Geräte zum Einsatzort transportiert: Neben einem 13kVA-Stromerzeuger, dem Hochdrucklüfter, einem Wasserschaumwerfer sowie einem kompletten Absturzsicherungssatz werden auch wichtige Ausrüstungsgegenstände für die Personenrettung mitgeführt. So zählen Korbtrage, Sprungretter und eine sogenannte “Schleifkorbtrage” zur Beladeliste.

Mit der Drehleiter lassen sich Höhen von bis zu 23 Metern ansteuern – bei einer maximalen Ausladung von 12 Metern. Der Rettungskorb, an welchem wahlweise auch ein Wasserwerfer, die Krankentrage oder der Hochdrucklüfter angebracht werden kann, bietet vier Einsatzkräften Platz.

Eine Besonderheit stellen die sogenannte „Schachtrettungs- und Kranfunktion“ dar. Hierbei sind drei Ösen am Leiterpark bzw. am Korb vorhanden, mit welchen Lasten von bis zu vier Tonnen angehoben werden können.

Seit ihrer offiziellen Indienststellung im August hat sich das Fahrzeug schon bei zahlreichen Personenrettungen sowie größeren Brandeinsätzen bewährt! „Durch die hervorragende Zusammenarbeit mit der Herstellerfirma konnte ein Fahrzeug geschaffen werden, das absolut auf die Belange der Köschinger Wehr zugeschnitten ist”, bringt es Kommandant Meier auf den Punkt.


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GW-L1 (Gerätewagen-Logistik)

Florian Stammham 55/1
  • Fahrgestell: Volkswagen
  • Aufbau: Thoma
  • Baujahr: 2008
  • Indienststellung: 2012

 

Im März 2012 wurde vom Gemeinderat Stammham der Kauf eines gebrauchten Gerätewagens einstimmig beschlossen. Den Zuschlag erhielt die Firma Thoma, Feuerwehrfahrzeuge in Herbolzheim. Während das Fahrgestell - ein "VW Crafter" - aus dem Jahr 2008 stammt, wurde der Aufbau neu angefertigt.

Auf den ersten Blick wirkt die Beladung recht überschaubar: So sind neben den "obligatorischen" Funkgeräten unter anderem auch Gerätschaften für die Verkehrsabsicherung, ein Handhubwagen, Ölbindemittel sowie Besen verladen. Auch eine Arbeitsbühne für ICE- oder Lkw-Einsätze wird permanent auf dem Fahrzeug mitgeführt.

Je nach Einsatzstichwort kann "Florian Stammham 55/1" mit speziellen Rollcontainern beladen werden. So steht unter anderem ein Container "Brandbekämpfung" zur Verfügung. Dieser ist neben einer Tragkraftspritze TS 8/8 unter anderem mit diversem Schlauchmaterial sowie dem notwendigen Zubehör ausgerüstet. Auch für Hochwassereinsätze sieht sich die Stammhamer Wehr mit diesem Fahrzeug gerüstet! So wurde ein Rollwagen mit einer sogenannten "Hochwasserpumpe Chiemsee", einem Wassersauger und einigen Sandsäcken bestückt. Darüber hinaus hält man noch ein "Modul" mit mehreren Auffangbehältnissen zwischen 60 bis 1.000 Litern Fassungsvermögen sowie einem leeren Rollcontainer (z.B. für verschmutzte Gerätschaften) bereit.

Der neue Gerätewagen trägt übrigens auch zur Sicherheit der Stammhamer Feuerwehrleute bei! Nicht gerade selten werden die Einsatzkräfte nämlich auf die nahegelene Autobahn BAB 9 gerufen. Hier dient der GW-L1 nun als Zugfahrzeug für den Verkehrssicherungsanhänger!


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StLF 10/6 (Staffellöschfahrzeug)

Florian Hepberg 47/1
  • Fahrgestell: MAN TGL 8.180
  • Aufbau: Adik Fahrzeugbau
  • Baujahr: 2011
  • Indienststellung: 2012

 

Im Juni 2012 ging bei der Freiwilligen Feuerwehr Hepberg eine Ära zu Ende: Nach über 30 Jahren unermüdlichem Einsatz hatte das Löschgruppenfahrzeug (LF 8) der Wehr endgültig ausgedient. Als Ersatz wurde ein sogenanntes Staffellöschfahrzeug Stlf 10/6 beschafft. Dieser Fahrzeugtyp ist im Landkreis Eichstätt bisher einzigartig und schließt die Lücke zwischen dem Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) und dem Löschgruppenfahrzeug LF 10/6. Dank einem zulässigen Gesamtgewicht von 7,49 Tonnen kann es mit dem sogenannten "Feuerwehrführerschein" bzw. der alten Führerscheinklasse 3 gefahren werden.

Obwohl es sich um ein "Staffel-"fahrzeug handelt, ist die Beladung auf den Einsatz einer kompletten Löschgruppe - also neun Mann - zugeschnitten. Neben Schläuchen, Armaturen, vier Atemschutzgeräten und Fluchthauben ist das Equipment vorallem auf kleinere technische Hilfeleistungen ausgelegt. So finden sich in den Geräteräumen unter anderem eine Schmutzwasserpumpe, eine Ketten- sowie eine Säbelsäge, diverse Handwerkzeuge, ein Nass-/Trockensauger sowie ein komplett bestückter Notfallrucksack. Um Einsatzstellen ausleuchten zu können, wurde auch an einen ausfahrbaren LED-Lichtmast gedacht. Zum Betreiben der elektrischen Gerätschaften wurde ein 9 kva-Stromerzeuger verlastet.

"Herzstück" von "Florian Hepberg 49/1" ist die, im Heck verbaute Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Förderleistung von 1.000 Litern pro Minute bei einem Ausgangsdruck von 10 bar. Neben 600 Liter Löschwasser führt die neueste Errungenschaft der Hepberger Wehr auch 20 Liter Schaummittel sowie 12 Kilogramm Löschpulver mit.


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GW-L1 (Gerätewagen-Logistik)

Florian Kipfenberg 55/1

 

Die Freiwillige Feuerwehr Kipfenberg konnte ihren Fuhrpark im August 2011 um einen sogenannten Gerätwagen-Logistik erweitern. Das Fahrzeug, welches sich auf einem Iveco-Fahrgestell befindet, verfügt über einen Spezial-Kofferaufbau von der Firma Junghanns.

Bei dem gebraucht erworbenen Fahrzeug ließen die Kipfenberger Feuerwehrler nachträglich eine Ladebordwand von einer Fachfirma installieren. Als Besonderheit sei hier erwähnt, dass die Kosten für Beschaffung und Umrüstung komplett vom Feuerwehrverein übernommen wurden!

Mit ihrem "GW-L" - so die Abkürzung - verfügt die Kipfenberger Wehr über eine wahre "Allzweckwaffe". So gehören unter anderem ein Stromerzeuger, Atemschutzgeräte, diverse Handwerkzeuge sowie eine komplette Ölschadensausrüstung zur festen Beladung. Ebenso sind alle Utensilien zum Aufbau eines Not-Dekon-Platzes vorhanden.


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HLF 20 (Hilfeleistungslöschfahrzeug)

Florian Kösching 40/1
  • Fahrgestell: Mercedes-Benz Atego 1629
  • Aufbau: Magirus
  • Baujahr: 2011
  • Indienststellung: 2011

 

Im 140. Jahr ihres Bestehens konnte die Feuerwehr Kösching ein  Hilfeleistungslöschfahrzeug in Dienst stellen. Das neue HLF - so die Abkürzung - ersetzt ein Tanklöschfahrzeug aus dem Jahre 1982. Die Firma Magirus fertigte den Aufbau auf einem Mercedes-Benz-Atego-Fahrgestell.

Die Ausrüstung ist vollkommen auf die Belange der Köschinger Wehr zugeschnitten: An Löschmitteln stehen 1.800 Liter Wasser sowie 200 Liter Schaummittel zur Verfügung. In der Mannschaftskabine befinden sich - neben vier Atemschutzgeräten - eine Wärmebildkamera, ein Notfallrucksack sowie verschiedene Messgeräte (Gasmesstechnik).

Umfangreich ist die Ausrüstung für die technische Hilfeleistung! So sind neben einem hydraulischen Rettungssatz - bestehend aus Spreizer, Schneidgerät und Hydraulikzylindern - Hebekissen, Rettungsplattform, Plasmaschneider, Abstützsysteme, Unterbaumaterial, Motorkettensäge sowie eine Rettungssäge verstaut.

Zu den weiteren Ausrüstungsgegenstände zählen unter anderem ein Greifzug, eine sogenannte Chiemsee-Schmutzwasserpumpe, ein Wassersauger, ein 13 kVA-Stromerzeuger, ein Hochdrucklüfter, ein Spineboard und ein Schaufeltrage sowie ein Bohrhammer und diverse Handwerkzeuge. Für Türöffnungen ist des Weiteren ein sogenannter "Ziehfix-Werkzeugsatz" verlastet.

Um Einsatzstellen taghell ausleuchten zu können, wurde ein Lichtmast festinstalliert. Ebenso verfügt "Florian Kösching 40/1" über eine eingebaute Seilwinde.


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